Tag Archives: YouTube

Hach. Die Avetts.

2 Sep

Ich muss einfach mal meiner Liebe zu den Avett Brothers frönen. Nach dem Konzert war ich ja etwas abstinent und bin dann einer Weile auf Dear Reader und Justin Vernon umgestiegen. Aber sobald man auch nur den leisesten Ton hört, die kleinste Zeile eines Songtextes liest – man wird gleich wieder eingefangen von der Musik.

It might get loud

7 Aug

Wahrscheinlich schreibe ich beizeiten auch nochmal eine komplette Review über den Film “It might get loud” mit Jimmy Page, Jack White und “The Edge”. Bis dahin allerdings schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf sagenhaft gute 94 Minuten (naja, eigentlich nicht ganz 94 Minuten, denn die Szenen, in denen es um “The Edge” geht, sind eindeutig überflüssig).

Seasick Steve & John Paul Jones

1 Aug

Das letzte gepostete Video von den beiden ist zwar noch nicht all zu lange her, aber … das hier ist einfach ZU gut!

Maybe I’m amazed

29 Dez


“Kennedy Center Honors 2010″ zu Ehren von Paul McCartney.

A Perfect Circle live bei Jimmy Kimmel

25 Okt

Dafür braucht man keine Worte …

A Perfect Circle touren demnächst auch durch die USA und spielen in einer Stadt an jeweils drei Abenden. Pro Abend spielen sie ein Album komplett durch. Dazu fällt mir dann auch nichts mehr ein. Hauptsache sie kommen ganz bald nach Deutschland mit mindestens einem genau so genialen Tourkonzept.

 

Noch ein paar Worte zur Website: In letzter Zeit war ich ziemlich viel beschäftigt mit meinem Praktikum und hatte daher leider kaum Zeit die Seite zu aktualisieren. Obwohl ich auf zwei sehr genialen Konzerten war: Robyn und Santana. Vor allem letzteres war wirklich wahnsinnig toll! Ich hab viele Fotos gemacht, die auf meinem Flickr Account bereits online sind. Bald folgt dann hier der Konzertbericht, der sogar schon fertig geschrieben ist.
Ein neues Design steht ebenfalls schon in den Startlöchern. Es geht wieder weiter!

Foo Fighters – Stairway to heaven

15 Jun

Mal ein etwas anderer Kulthit. Die Interpretation der Foo Fighters des Led Zeppelin Songs “Stairway to heaven”.
Prädikat: sehenswert!

 

 

Black Lace – Agadoo

31 Mai

“What’s a nice pineapple like you doing in a place like this?” – DER absolute Discokracher des britischen Pop-Duos Black Lace mit dem poetischen Titel “Agadoo” muss natürlich zum Kulthit der Woche gekürt werden. Zu dem Song braucht es keine vielen Worte … daher einfach nur mein Tip: “Do the Pineapple!”

 

 

Bob Dylan – Together through life

25 Apr

Knapp drei Tage vor Veröffentlichung des neuen Bob Dylan Albums “Together Through Life”, muss ich natürlich auch mal darauf hinweisen. Es ist bereits das 33. Studioalbum des Meisters (einige Quellen behaupten es wären 46, aber ich hab nachgezählt, es sind wirklich 33). Pünklich wurde auch vor einigen Tagen das Video zur ersten Single “Beyond here lies nothin’” der breiten Masse vorgestellt (siehe unten). Der Song war bereits Ende März für einen Tag zum freien Download auf der offiziellen Website von Bob Dylan bereitgestellt worden.
Eine komplette CD-Review werd ich Euch liefern, wenn die Platte draußen ist.
Das Album wird in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein. Zum einen die Single-Disc Edition, auf der nur die Songs drauf sind, die Dylan selber produziert hat. Zum anderen eine 3-Disc-Deluxe-Edition mit zusätzlich einer Bonus-CD mit der “Friends & Neighbors” Episode von Dylans “Theme Time Radio Hour” (einer einstündigen BBC Radiosendung, modiert von Dylan) plus einer DVD. Die DVD zeigt Aufnahmen eines Interviews mit Roy Silver (Bob Dylans erster Manager), das ursprünglich für Martin Scorsese’s Dylan-Doku “No Direction Home” aufgenommen, im Film aber nicht verwendet wurde.

 

Im nächsten Monat feier der Meister seinen 68. Geburtstag und es sieht nicht danach aus, als würde er in absehbarer Zeit in Rente gehen. Neue Termine für seine anstehende US Sommer Tournee wurden gerade gestern bekannt gegeben. Ob er danach nochmals Europa bereisen wird, steht noch in den Sternen.

 

 

Chris Cornell Midlife-Crisis

4 Mrz

chriscornell.deIhr kennt doch bestimmt alle Chris Cornell. Ihr wisst schon, der Typ von Soundgarden und Audioslave. Das Genie, aus dessen Feder “Black Hole Sun” oder “Like a Stone” stammen. Nunja, eben dieser scheint momentan nicht mehr derselbe zu sein.
Schon lange arbeitete er an seinem bereits dritten Soloalbum, das den Namen “Scream” trägt und am 10.März veröffentlicht wird. 2006 überraschte er uns bereits, als er den Song “You know my name” als Titelsong zu James Bond Casino Royale beisteuerte. Ungewohnt kommerziell der gute Mann.
Heute, im Jahre 2009, kommt es allerdings noch dicker. Schon vor einiger Zeit kündigte Cornell an, sein neues Album in Zusammenarbeit mit Timbaland zu produzieren. Timbaland … wir erinnern uns: derjenige, der momentan gehypt wird wie sonstwas und vor allem durch seine zahlreichen Produktionen im Bereich Hip Hop, R&B und Pop bekannt geworden ist.
Wer jetzt denkt, dass das eine musikalische Mischung des Teufels ist, hat absolut Recht!
Vor einiger Zeit veröffentlichte Cornell als kleinen Vorgeschmack zum neuen Album schonmal das Video zur ersten Single “Part of me” (siehe weiter unten). Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Zusammenarbeit mit Timbaland wusste, schaute ich mir das Video ziemlich verheißungsvoll an und wurde bitter enttäuscht. Schlechte Discobeats und ein Video, das verdächtig nach Britney Spears “Slave 4 U” aussieht. Der Song an sich hat ein ähnliches Niveau.
Den Tränen nah stand ich dann letztendlich, als ich mir den Text etwas genauer zu Gemüte führte:
“I said no that bitch ain’t a part of me, no that bitch ain’t a part of me”
“But I swear it never meant a thing
She was just a fling”

fling [coll.] = kurzes Liebesabenteuer; an dieser Stelle wunderbar gereimt auf “thing” …. wie kann man nur? Nicht nur, dass der Songtext mit Abstand der niveauloseste ist, den ich in letzter Zeit gelesen/gehört habe, er ist auch noch grauenvoll gereimt! Von dem Mann, der “Black Hole Sun” geschrieben hat! Byebye guter Geschmack.
Das Video erreicht dann seinen traurigen Höhepunkt, als Wladimir Klitschko und Wu-Tang Clan Rapper Method Man ihren grandiosen Auftritt haben. Dieses Video sprengt sämtliche Grenzen des guten Geschmacks und ist eine Beleidigung an alle Soundgarden und Audioslave Fans. Eine Sache, die wirklich nur schwer zu begreifen ist.

Aber genug vom Video … das Album ist an sich bestimmt gar nicht so schlecht! Oder? Vor kurzem stellte Cornell auf seiner feschen neuen (deutschen) Website ein Prelistening (u.a. präsentiert von MTV und bunte.de – WTF???) seines neuen Albums. Dort kann man jeden Song für mehr als eine Minute Probehören. Und eine Minute ist schon viel zu viel! Alle Tracks sind eine Mischung aus R&B meets Disco meets HipHop meets Altrocker in Midlife-Crisis.
Um mal Wikipedia zu zitieren,

Describing the album as a whole, Cornell compared it to Pink Floyd’s The Dark Side of the Moon and Queen’s A Night at the Opera, citing the psychedelic elements that Timbaland brought into the production.

HAHAHAHAHHAHAHA
ähm …
nein???
“Psychodelische Elemente, die Timbaland mit in die Produktion einfließen lies” – wahrscheinlich meint er damit Drogen.