Seasick Steve & John Paul Jones
1 Aug
Das letzte gepostete Video von den beiden ist zwar noch nicht all zu lange her, aber … das hier ist einfach ZU gut!
1 Aug
Das letzte gepostete Video von den beiden ist zwar noch nicht all zu lange her, aber … das hier ist einfach ZU gut!
9 Dez
Them Crooked Vultures in Berlin 12-07-2009

Man könnte es fast als unsinnig bezeichnen, einen Bericht über das Konzert zu schreiben. Denn Wörter können fast nicht zum Ausdruck bringen, was für eine Stimmung am 7.12.2009 um 21Uhr in der Columbiahalle Berlin herrschte.
Alles Begann mit Sweethead, die pünktlich um 20Uhr mit ihrem Auftritt losgehten. Die Band um Queens of the Stone Age-Gitarrist Troy van Leeuwen, mit der reizenden Serrina Sims als Frontfrau, heizten den Saal gut am. Trotz ihres noch nicht sehr hohen Bekanntheitswert verbreiteten sie schnell die richtige Atmosphäre. Es mag aber auch vielleicht an dem bekannten Gesicht von Troy van Leeuwen gelegen haben, dass Sweethead, meiner oberflächlichen Beobachtung nach zu urteilen, für ordentlich Stimmung gesorgt haben.
Ihre Musik erinnert mich leicht an die Distillers, nur mit mehr Indie-Einflüssen und der typischen Qotsa-Gitarre. Alles in allem eine Mischung, die in meinen Ohren jedenfalls alles andere als schlecht klingt. Für Them Crooked Vultures eine super Supportband. Wer Probehören will, schaut wie immer auf Myspace oder Youtube, oder, oder, oder.
Nach recht kurzen 30-45 Minuten gings auch schon in die Umbaupause, die angenehm kurz dauerte.

Pünktlich um 21Uhr war es dann soweit. Them Crooked Vultures. John Paul Jones. Der Moment, auf den alle im Saal seit Monaten warteten. Keiner der Herren auf der Bühne brauchte auch nur ein Wort zu sagen, die Masse tobte von ihrer reinen Anwesenheit.
Ab hier an kann man kaum erklären, was bei dem Konzert passierte, da es fast nicht in Worte zu fassen ist. Eine gewisse Magie lag in der Luft. Ich persönlich war hin und weg von der Präsenz der Menschen, die sich dort auf die Bühne verausgabten.
Alle vier waren in perfekter Stimmung, John Paul Jones machte den Eindruck, als hätte er die Bühne nie verlassen.
Fast schon peinlich berührt schaute Mr. Jones drein, als das Publikum nicht wenige Male zu Gemeinschaftlichen “John Paul Jones”-Rufen anstimmte.
Als Josh Homme zur Vorstellung der einzelnen Bandmitglieder kam, war es vor allem auch Dave Grohl, der besonders viel Aufmerksamkeit bekam. Bei John Paul Jones reichte nur ein Handzeig und alle fingen auf einmal an zu schreien und klatschen. Ganz bescheiden grinste er selbst bis über beide Ohren. Das Reden wurde über fast über das ganze Konzert allerdings Josh Homme überlassen – der ebenfalls in sehr ausgelassener Stimmung war und wohl selten so glücklich auf der Bühne wirkte.
Tut mir Leid, dass ich die ganze Zeit nur über John Paul Jones rede, aber der Typ hat mich einfach fasziniert!
Er wechselte mal von Bass zu Keyboard oder zur Keytar. Man merkte total, was für einen Spaß ihm das Ganze bereitete. Als hätte er nie die Bühne verlassen, tänzelte er mit seinem jeweiligen Instrument über die Bühne und schien sich des neugewonnenen Rockerlebens zu erfreuen.
Alle waren in erstklassiger Stimmung und das hörte man auch. Jeder einzelne Song war eine Hymne. Gemeinsam jamten sie teilweise bis zu 10 Minuten in reinster Form. Wunderwunderschön war auch John Paul Jones’ Keyboard solo bei “Spinning in Daffodils”, das mich einfach nur umgehauen hat. Am Ende des Berichts könnt Ihr ein Video davon sehen. Allerdings empfehle ich eher die knapp 2min lange Version von dem Roseland Ballroom Auftritt in New York.
Es war einfach ein durchgehend wirklich perfektes Konzert, das ich in der Form noch nie zu sehen bekam. Schätze in naher Zukunft könnte das nur noch von einer Led Zeppelin Reunion getoppt werden.
Wer nicht bei diesem Konzert war, hat wirklich etwas verpasst.
Die Band verabschiedete sich am Schluss ohne Zugabe, leider. Die 90 Minuten Spielzeit waren aber dennoch in Ordnung, für das, was man zu sehen bekam.

Noch ein paar abschließende Worte zu Publikum, Merch, etc.: Ich stand bei diesem Auftritt unüblicherweise oben mittig auf der Tribüne, statt unten in den vorderen Reihen. Auf der einen Seite war es schon schade, die Band nicht näher sehen zu können, anderseits war ich aber auch wohl nie so froh. Nach meiner Erfahrung typisch für das Berliner Publikum, benahmen sich etliche Leute total daneben. Man konnte von oben ständig sehen, wie nicht selten mit Plastikbechern geschmissen wurde, die dann entweder die Bühne oder – schlimmer – den Kopf eines anderen Konzertbesuchers trafen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie bekackt man überhaupt sein kann. Genau so wenig verstehen werde ich die Menschen, die übelst rumpogen müssen. Vielleicht ist es deren Art ein Konzert zu genießen, was ich allerdings nur schwer nachvollziehen kann. So viel Stil wie die Band sollten auch die Zuschauer haben. Sollten.
Im Gegensatz zu unten bewegten sich oben allerdings um so weniger Leute. Aber hauptsache man selbst konnte sich gehen lassen und wurde nicht von irgendwem belästigt.
Den Merch fand ich persönlich echt gut, auch von den Preisen her. Im Grunde waren sie ähnlich denen im Online-Store, nur anstatt des Dollar-Zeichens mit einem Euro-Zeichen davor. Shirts von 20-30€, Hoodies gewohnt etwas teurer. Wenn jemand Infos dazu hat, wieviel Porto nach Deutschland beim Online-Store dazu kommt, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen.
Die Setlist:
(hoffentlich korrekt – ansonsten »Kommentar!)
01. No One Loves Me & Neither Do I
02. Dead End Friends
03. Scumbag Blues
04. Elephants
05. Highway One
06. New Fang
07. Gunman
08. Bandoliers
09. Mind Eraser, No Chaser
10. Caligulove
11. Interlude With Ludes
12. Spinning In Daffodils
13. Reptiles
14. Warsaw or The First Breath You Take After You Give Up
19 Aug
OH MEIN GOOOOOTTTTTTT!!!!!!!1111einseins
ICH MUSS SIE SEHEN!!!
Ziemlich nervig, dieses ganze hin und her, diese Geheimistuerei und Gerüchte. Jetzt soll es angeblich am 24. August ein Konzert in London geben. Keine offiziellen Bekanntmachungen, gaaaar nix. Aber es soll bereits schon ausverkauft sein. Okaaaay.
Ziemlich nervig, wenn man den ganzen Tag eigentlich am liebsten alle 5 Sekunden Twitter aktualisieren möchte, um auch ja nichts zu verpassen. Wer das ganze ebenfalls etwas verfolgt, hat sicherlich mitbekommen, was in Amsterdam los war. Eine scheinbar kilometerlange Warteschlange vor dem Melkweg. Hallelujah, da kommt Freude auf!
Die Promotion ist zwar ziemlich genial und auf die Art und Weise sehr selten, aber verdammt, ich brauch mehr Infoooos!!
12 Aug
Am 9. August war also das erste Konzert der Them Crooked Vultures. Es war eine riiiieeeesen Sache, soviel ist mal klar.
Die Setlist:
Elephants
New Fang
Scumbag Blues
Dead End Friends
Bandoliers
Mind Eraser
Gunman
Daffodils
Interlude w/ Ludes
Caligulove
Warsaw
Nobodys Loves Me
Ein paar schicke Bilder gibts auf Pitchfork zu sehen.
Auf ihrem Twitter Account wird ebenfalls kräftig gepostet. Ständig Nachrichten, die vermuten lassen, sie würden in Kürze auf Tour gehen (ein X, sowie ein Link der zu Google Earth führt und man auf den Atlantik schaut => “Cross the Atlantic Ocean” quasi).
Desweiteren gibt’s den ersten Merchandise, ein offizielles Foto und ein Promovideo:
“Vielversprechend” ist gar kein Ausdruck für das, was man dort hört.
Sie MÜSSEN einfach bald nach Deutschland kommen!
4 Aug
Na wer hätte das gedacht. Da flattert doch tatsächlich kurze Zeit nach Abo des themcrookedvultures.com Newsletters auch gleich die erste Mail in mein Postfach.
Veranstaltungsstätte: Metro- Chicago, IL
Datum: 9. August 2009
Beginn: 23:59
Info: Tickets go onsale: Thursday, August 6, 10:00 AM. INTERNET ONLY.
Soll soviel heißen wie: AAAAAAAAHHHHH OH MEIN GOOOOOTTTTT
Leider wird uns Leuten in Europa mal wieder auf unsanfte Art und Weise klar gemacht, dass wir uns definitiv auf der falschen Seite des Planeten befinden. Wie so oft. Aaaaber hoffen wir alle mal, dass das nicht das einzige Konzert in kommender Zeit bleiben wird. Und freuen wir uns auf kommende News, Livemitschnitte, Videos, Bilder, usw.!
4 Aug
Ich liebe Jesse Hughes. Nein, nicht einfach so, sondern weil er einfach sooo genial ist. Kürzlich verriet er in einem Interview den Namen zu dem neuen Band-Geheimprojekt von Josh Homme in Zusammenarbeit mit Dave Grohl und John Paul Jones (ja, DEM John Paul Jones).
Das ganze Projekt wurde allem Anschein nach auf den Namen “Them Crooked Vultures” getauft.
Nachdem Brody Dalle (“Distillers” & “Spinnerette”) bereits ein wenig geplaudert hat, ist Mr. Hughes (“Eagles of Death Metal”) nun der erste, der dem Ganzen auch einen Namen gegeben hat. Er verplapperte sich während eines Interviews und betonte hinterher, dass er das wohl besser nicht hätte sagen sollen.
Das Interview mit sehr informativem Bericht gibt’s auf antiquiet.com
Hier auch nochmal zum Mitschreiben, damit’s niemand überliest:
”I’m working on some other music, which is more rock based, with a couple of other people. We hope to be everywhere this summer.”
THIS SUMMER, das heißt dieses Jahr, verdammt!!!