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	<title>May27music Musikjournal &#187; Hamburg</title>
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	<description>Online Musikjournal</description>
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		<title>Avett Brothers &#8211; Wie eine Band ganz eigene Maßstäbe setzt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 22:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Avett Brothers]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz ehrlich, ich bin verliebt. Und auch 24 Stunden nach dem Konzert bin ich immer noch ganz hin und weg von den zwei Brüdern und ihrer Band. Ihr Auftritt in Hamburg fand gestern, den 25.8.2011, in der Fabrik statt. Es war mein erstes Konzert dort, bei einer Lesung von Heinz Strunk war ich vor ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich, ich bin verliebt. Und auch 24 Stunden nach dem Konzert bin ich immer noch ganz hin und weg von den zwei Brüdern und ihrer Band. Ihr Auftritt in Hamburg fand gestern, den 25.8.2011, in der Fabrik statt. Es war mein erstes Konzert dort, bei einer Lesung von Heinz Strunk war ich vor ein paar Monaten allerdings schon einmal da, wusste also, was ich in etwa zu erwarten hatte. Ich hab es mir ganz gemütlich vorgestellt, in einem kleinen Kreis, ohne nervige Absperrungen, ohne noch nervigere Security. Wie ein gutes Folk-Rock Konzert eben sein muss und meine Erwartungen. Dass meine Erwartungen aber weitaus überschritten werden sollten, damit hatte ich nicht gerechnet.<br />
Der Beginn war für 21Uhr angesetzt, was ich persönlich sehr spät finde. Da zusätzlich auch noch eine Vorband spielte, begannen die Avetts erst gegen 22Uhr. Kurz nach neun war ich da, um mir zumindest einen Eindruck von der (Berliner) Vorband &#8220;Charcoal Sunset&#8221; zu verschaffen. Die gingen allerdings schon um etwa 21:15 wieder von der Bühne. Wenn die wirklich um 21Uhr begonnen haben, war es ein wirklich sehr kurzer Auftritt. Das sollte mich allerdings nicht weiter stören, denn die Vorband war so unwichtig und durchschnittlich von den 2-3 Songs die ich mithören konnte. Wieder nur ein weiterer Beweis, dass meine Vorurteile gegenüber deutschen Bands völlig berechtigt sind.<br />
Nach viel zu langem Warten kamen die Avett Brothers dann irgendwann gegen 10Uhr auf die Bühne. Gleich bei den ersten Songs war der Sound so grandios und die Band hat das Publikum vollkommen in den Bann gezogen. Ziemlich am Anfang spielten sie &#8220;Paranoia in B-Flat Major&#8221; und &#8220;Shame&#8221;, zwei meiner Lieblingssongs der Avett Brothers vom großartigen Album Emotionalism. Fast jeder Titel war tanzbar und wer sich nicht bewegte, mit dem stimmte irgendwas nicht. Sehr lustig war auch, wie ein Typ ständig headbangte, als gäbe es keinen Morgen. Ich dachte, soetwas sieht man nur auf Metal oder Hardrock Konzerten. Aber nein, man kann auch bei einem Folkrock Konzerts headbangen. Erkenntnis des Tages.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6077/6083982756_44a605e055.jpg" alt="Avett Brothers Hamburg 1" /></a></p>
<p>Mein persönliches Highlight war der Song Pretty girl from Annapolis mit einem Interlude des Tom Waits Klassiker &#8220;Fish &amp; Bird&#8221;. Sehr schnell erschien am Abend auch gleich bei Youtube ein Video davon. Wirklich tausend Dank an die Person, die das hochgeladen hat. Der Moment war wirklich ohnegleichen.Sehr ärgerlich finde ich im Nachhinein, dass ich mir für Fotos einen sehr unglücklichen Platz gesucht habe. Ich hätte wirklich weitaus (!) bessere Bilder machen können. Und hätte ich gewusst, dass in der Fabrik nicht einmal die Taschen kontrolliert werden, hätte ich mir vielleicht sogar überlegt, meine DSLR mitzunehmen. Aber so konnte ich mich zumindest mehr auf die Band konzentrieren. Ähnlich wie bei Morrissey war es auch beim Avett Brothers Konzert so, dass die Lyrics sehr hervorstanden. Sie haben sehr deutlich gesungen und ich habe in manchen Songs Facetten erkannt, die ich vorher nie rausgehört habe. Die beiden Herren sind nicht nur unglaublich gute Musiker, sondern auch noch verdammt gute Songwriter.</p>
<p>Ich hatte im Vorfeld schon gehört, dass ihre Konzert sehr gut sein sollen, aber sie haben wirklich ganz neue Maßstäbe gesetzt. So viel Unterhaltung und Spaß hatte ich wirklich selten.<br />
Von der Setlist her haben sie in etwa dieselben Songs gespielt, wie auf den vergangenen Konzerten in Berlin oder Köln. Am Tag zuvor in Amsterdam stand &#8220;If it&#8217;s the Beaches&#8221; auf der Liste. Den Song spielten sie leider nicht. Vielleicht ist es auch besser so, denn der Song hätte mich wirklich fertig gemacht, weil der so unfassbar schön ist. So viel Glück hab ich nicht, dass sie ihn ausgerechnet auch noch in Hamburg spielen. Vielleicht versuche ich es demnächst auch mit einem gebastelten Plakat mit dem Songnamen drauf und halte ihn hoch. Natürlich mit der Anmerkung, dass ich gerne ein Kind von einem der beiden hätte. Wo ich gerade über Kindermachen spreche, irgendwie hätte schon noch die ein oder andere Ballade zusätzlich dabei sein können. &#8220;10.000 Words&#8221; haben sie gespielt und &#8220;I &amp; Love &amp; You&#8221;. Aber &#8220;January Wedding&#8221; war auch noch dabei, wie mir gerade einfällt. Grandioser Song, wunderwunderschön. Generell stell ich mir &#8220;I would be sad&#8221; auch als guten Livesong vor, aber den haben sie nicht gespielt. Beim Blick auf die Setlist wird deutlich, dass es im Grunde aber absolut keinen Platz für offene Wünsche gab. Nichteinmal annähernd. Perfektion eines Konzertes sieht in etwa genau so aus. Und ich glaube egal mit welcher Stimmung man auf das Konzert gegangen ist, am Ende ging jeder glücklich mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus der Fabrik.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6067/6083440373_b49fbcaf81.jpg" alt="Avett Brothers Hamburg 2" /></a></p>
<p>Ich hatte einen wunderbaren Abend mit den Avett Brothers und als Liveband setzen sie wirklich komplett neue Maßstäbe. Es hat einfach absolut nichts gefehlt, es war rundum perfekt. Damit gehören die Avett Brothers jetzt offiziell zu meiner Liste von Bands, die ich immer und immer wieder live sehen würde und werde. Wann ist die nächste Tour?</p>
<p>Setlist:<br />
01. Shame<br />
02. Tin Man<br />
03. Pretty Gril from Annapolis (Tom waits&#8217; Fish &#038; Bird interlude)<br />
04. Head Full of Doubt, Road Full of Promise<br />
05. Left on Laura, Left on Lisa<br />
06. And it Spread<br />
07. Blue Ridge Mountain Blues<br />
08. Incomplete and Insecure<br />
09. Paranoia<br />
10. 10,000 Words<br />
11. Living of Love<br />
12. The Fall<br />
13. Will You Return?<br />
14. January Wedding<br />
15. Go to Sleep<br />
16. Kick Drum Heart<br />
17. I and Love and You</p>
<p>Encore:<br />
18. Never Been Alive<br />
19.Down in the Valley</p>
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		<title>Bob Dylan &#8211; Hamburg 26.6.2011 &#8211; Seit 20 Jahren auf Abschiedstour</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Unspektakulärer könnte ein Konzert nicht sein. Um es kurz zu fassen: Dylan ging auf die Bühne, spielte sein Programm ab und war dann wieder hinter der Bühne verschwunden. Es war schon erstaunlich trocken. Ich frage mich, wann er die Begeisterung an seinem Job verloren hat und wieso er ihn überhaupt noch ausübt. Außer seiner Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unspektakulärer könnte ein Konzert nicht sein. Um es kurz zu fassen: Dylan ging auf die Bühne, spielte sein Programm ab und war dann wieder hinter der Bühne verschwunden.<br />
Es war schon erstaunlich trocken. Ich frage mich, wann er die Begeisterung an seinem Job verloren hat und wieso er ihn überhaupt noch ausübt.<br />
Außer seiner Musik brachte er kein Wort zum Publikum über die Lippen. Ab und zu kam ihm auch ein Lächeln über das Gesicht. Ich war schon sehr erstaunt, als er beim vorletzten Song die Band vorstellte – denn das tut er gewiss nicht bei jedem Konzert.<br />
Aber im Grunde .. was will man mehr, als einen Bob Dylan auf der Bühne, der seine besten Songs spielt?! Exzentrisch und etwas „eigen“ war er schon immer. Was er sagen möchte, sagt er mit seinen großartigen Texten und seiner unverwechselbaren Musik. Es wirkt aber schon leicht unsympathisch.<br />
<br />
Die Songs waren eine sehr gute Mischung aus alten und neuen Songs. Viele Klassiker waren dabei wie Don’t think twice it’s alright, To Ramona, Tanged up in Blue, Highway 61, Visions to Johanna und dann natürlich die drei Songs der Zugabe: Like a Rolling Stone, All Along the Watchtower und Forever Young.<br />
Diese Klassiker waren auch die Highlights für das Publikum und man merkte, wie die Stimmung hochging, als er zum Beispiel Tangled up in Blue sang.<br />
Zwischen den Songs wechselte er immer mal wieder die Position von Orgel zu Mundharmonika und einmal – leider nur einmal – zur Gitarre.<br />
<br />
Bei den Grammy Awards (<a href="http://www.may27.net/wp/news/grammys-2011/">ich berichtete</a>) im Februar dieses Jahres hatte er einen Auftritt mit der Folk-Rockband Mumford &#038; Sons und den Avett Brothers. Damals spielte er seinen bekannten Song „Maggie’s Farm“, der in seiner Tour-Setlist nicht nur in Hamburg, sondern auf sämtlichen Konzerten fehlt. Schade.<br />
Seine Stimme klang bei dem Grammy Auftritt mehr als kläglich, aber beim heutigen Konzert war sie – für Dylans Begriffe – okay. Natürlich klingt er heute mehr wie ein Reibeisen denn je, aber um einiges besser als bei der Grammy Verleihung.<br />
Ich muss allerdings gestehen, dass manche Lyrics einfach unverständlich sind. Am Anfang mancher Songs habe ich mich ernsthaft gefragt, welchen Song er da überhaupt spielt.<br />
Jedenfalls wurde der allgemeine Eindruck von den Grammys definitiv bestätigt.<br />
<br />
Fazit:<br />
Am 24.Mai feierte Bob Dylan seinen 70. Geburtstag. Mittlerweile muss man zugeben, dass Dylan einer der Künstler ist, denen es besser getan hätte, früher in Rente zu gehen. Stattdessen spielt er hunderte von Konzerten im Jahr, bringt Weihnachtsalben raus, die die Menschheit nicht braucht, und verkauft seine Musik meistbietend an die erstbeste Werbekampagne (u.a. Pepsi und Victoria’s Secret – muss das wirklich sein!?).<br />
Auf der Bühne macht er roboterartig nur noch das, was er muss. Und Die Zuschauer bezahlen, „um ihn noch einmal zu sehen“.  Es ist ein Bühnenabschied, der mittlerweile mehr als 20 Jahre andauert.<br />
Was mich außerdem enttäuscht hat: Er hat nur einen (!) Song mit der Gitarre selbst gespielt. Alle anderen saß er entweder an der Orgel oder spielte seine Mundharmonika.<br />
 <br />
Alles in Allem: Es wirkt blasphemisch, überhaupt etwas Negatives über diesen Ausnahmekünstler zu sagen. Aber er hätte wirklich schon vor Jahren mit dem Touren aufhören sollen, anstatt ewig mit einem „Best Of“ durch die Welt zu reisen. So wie das Konzert heute war, könnte man sich auch zu Hause vor die Soundanlage setzen, eine Dylan Bootleg-CD einlegen und ein Bild von ihm anstarren. Irgendwie hätte das kaum einen anderen Effekt als das Konzert heute.<br />
Ich liebe Bob Dylan wirklich sehr und es tut mir weh, das alles sagen zu müssen. Aber er hätte schon viel früher Abschied von der Bühne nehmen müssen. Dann wäre er jetzt die Legende, wie er es verdient hätte eine zu sein. Und nicht der alte Mann, der nicht weiß, wann Schluss ist.<br />
Ich frage mich wirklich, wieso er das alles macht. Wer mit so einer anscheinenden Lieblosigkeit an seine Arbeit geht, sollte sie besser gar nicht mehr ausführen. Er sollte sich eine hübsche Weinplantage in Kalifornien suchen oder sich in Woodstock zur Ruhe setzen.<br />
<br />
Setlist:<br />
         1. Leopard-Skin Pill-Box Hat<br />
         2. Don&#8217;t Think Twice, It&#8217;s All Right<br />
         3. Things Have Changed<br />
         4. I Don&#8217;t Believe You (She Acts Like We Never Have Met)<br />
         5. Beyond Here Lies Nothin&#8217; (Bob an der Gitarre)<br />
         6. To Ramona<br />
         7. Cold Irons Bound<br />
         8. Tangled Up In Blue<br />
         9. Summer Days<br />
        10. Tryin&#8217; To Get To Heaven<br />
        11. Highway 61 Revisited<br />
        12. Visions Of Johanna<br />
        13. Thunder On The Mountain<br />
        14. Ballad Of A Thin Man </p>
<p>Encore:<br />
        15. Like A Rolling Stone<br />
        16. All Along The Watchtower<br />
        17. Forever Young </p>
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		<title>Is there anybody out there? &#8211; Roger Waters &#8211; The Wall 10./11. Juni 2011 in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 21:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[Eindeutiges Indiz, dass man nicht mehr ganz richtig ist: Man geht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf ein und dasselbe Konzert. So passiert dieses Wochenende in Hamburg. Roger Waters. The Wall Tour 2010/2011. Seit Monaten fiebre ich wie wild auf dieses Ereignis zu und dann endlich war es soweit. Am Freitag bin ich schon wie geplättet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eindeutiges Indiz, dass man nicht mehr ganz richtig ist: Man geht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf ein und dasselbe Konzert. So passiert dieses Wochenende in Hamburg. Roger Waters. The Wall Tour 2010/2011. Seit Monaten fiebre ich wie wild auf dieses Ereignis zu und dann endlich war es soweit. Am Freitag bin ich schon wie geplättet aus der O2 World gegangen. Es war so unfassbar, was für ein Spektakel man dort auf der Bühne gesehen hatte. Neudeutsch würde ich behauptet, dass ich total &#8220;geflashed&#8221; war. Mir fallen jetzt noch kaum Worte ein, die Show würdig zu beschreiben. Wahnwitzig, wie ich irgendwie war, ging ich (immer noch &#8220;geflashed&#8221;) am Samstag Mittag online, um mal zu schauen, wie die Aktien bezüglich Karten für den Abend stehen, für das zweite Konzert von The Wall in Hamburg. Und die Aktien standen unglaublich gut! Etwa Zwanzig Minuten später hatte ich offiziell eine Karte für The Wall am 11. Juni ersteigert. Und es war nicht nur eine Karte, sondern ein Traumplatz in der zweiten Reihe für einen unverschämt guten Preis. Immer noch unglaublich teuer, aber ich wusste ja, dass jeder Euro es wert sein würde. So ereignete es sich also, dass ich zwei Tage hintereinander das großartigste Konzert sehen durfte, auf dem ich je war. Aber es war eigentlich gar kein Konzert, sondern eine Aufführung, ein Spektakel sondergleichen. </p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm6.static.flickr.com/5273/5825547610_27abaf68c7_m.jpg" alt="Roger Waters The Wall - 11-06-2011" width="240" height="180" align="left"  /><br />
<strong>Stimmung:</strong><br />
Die Hamburger sind leider nicht bekannt für ihre überschwängliche Euphorie bei Konzerten und so war es auch bei Roger Waters. Es wurde brav geklatscht, das Publikum sah einigermaßen begeistert aus, aber viel mehr war da beim Großteil des Konzertes leider nicht drin. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie man die ganze Zeit nur so still dasitzen kann.<br />
Die Stimmung kam zum Höhepunkt, als „Comfortably Numb“ angestimmt wurde. Neben „Another Brick in the Wall“ und „Mother“ einer der populärsten Titel der Wall-Geschichte. Am Freitag standen während des Liedes sehr viele auf, was am Samstag überhaupt nicht der Fall war &#8211; zu meiner großen Verwunderung.<br />
Waters animierte zum Schluss hin immer mehr das Publikum, doch etwas mehr Bewegung in die müde Menge zu bringen. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Wenn die Hamburger klatschen, ist das wohl offensichtlich schon das höchste der Gefühle. Erst bei den letzten Songs gab es wieder Standing Ovations für die Band, die bei Weitem mehr Enthusiasmus verdient hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2434/5825547842_71f0e10a5c_m.jpg" alt="Roger Waters The Wall - 11-06-2011" width="240" height="180" align="right"  /><br />
<strong>Konzertablauf:</strong></p>
<p><strong>Set 1:<br />
</strong>Offizieller Beginn war 20 Uhr. An beiden Tagen gab es eine kleine Verspätung von 15 Minuten am Freitag und knapp 5 Minuten am Samstag.<br />
Und gleich am Anfang wird einem klar, dass das wohl ein Erlebnis sein wird, was man nie wieder vergisst.<br />
Allein der erste Song „In the Flesh“ zeigte alles auf, was in den nächsten Stunden möglich sein wird. Scheinwerferspiele und Feuerwerk-Fontänen waren noch die einfachsten Effekte.  Als der Song seinen Höhepunkt erreicht, fliegt ein Kampfflugzeug üben den Zuschauern quer über die Halle auf die Bühne zu und explodiert auf der rechten Seite zu einem Feuerball.<br />
Auf der kreisrunden Leinwand werden dann verschiedene Bilder von im Krieg gefallenen Menschen gezeigt und man kann verschiedene Daten zu den Personen lesen, u.a. wann und sie geboren und gestorben sind. Das erste Bild war das von Roger Waters Vater, der im Zweiten Weltkrieg fiel.<br />
Spätestens da wurde klar, dass es ein sehr politischer Abend wird. Das Konzept von The Wall wurde von Roger Waters über die Jahre immer wieder verändert, sodass die politischen und sozialkritischen Züge mittlerweile immer mehr überhand nehmen.<br />
Während „The Happiest Days of our Lives“ und „Another Brick in the Wall Pt 2“ schwebt auf der rechten Seite der Bühne eine riesige aufblasbare Puppe des Lehrers. Ein Schülerchor kommt auf die Bühne und „singt“ (Playback) den berühmten Refrain „All in all it’s just another brick in the wall“.<br />
Nach dem Song herrscht kurz Stille und Roger Waters begrüßt das Hamburger Publikum mit den Worten  „Guten Abend Hamburg, willkommen!“. Wer „The Wall“ kennt, weiß, dass jetzt der Song „Mother“ kommen wird. Waters erzählt den Zuschauern, dass er etwas Besonderes mit ihnen teilen möchte, es ist „an experiment in time travel“. Er wird ein Duett singen, mit seiner „acoustic guitar and along with fucked up little Roger“. Dann stimmte er „Mother“ an und auf der runden Leinwand hinter ihm, sowie auf den schon gebauten Steinen der Mauer, sah man den jungen Roger Waters im Earl Court, London, 1980 eben jenen Song singen. Zusammen mit dem heute 67 Jahre alten Waters im Duett, der vor dem Publikum live auf der Bühne stand.<br />
Im weiteren Verlauf des Songs wurde er von Sänger Robbie Wyckoff unterstützt, der bei der Tour die Parts übernimmt, die im Original von David Gilmour gesungen werden.<br />
Bei dem Song „Goodbye blue sky“ sah man auf der Leinwand Kampfflieger über eine Stadt ziehen. Diese ließen allerdings keine Bomben fallen, sondern verschiedene Symbole. Darunter unter anderem Kreuze, Davidsterne, Mercedes Sterne, Dollar Zeichen, Hammer und Sichel, Totenköpfe, sowie das Zeichen der Fastfood Kette McDonalds und des Ölkonzerns Shell.<br />
Jeder einzelne Song wurde mit individuellen Aufnahmen auf wirklich faszinierender Art und Weise untermalt. Waters versteht es, zu den Liedern genau die richtige Stimmung einzufangen und dazu passende Bilder auf die Leinwand zu bringen.<br />
Man muss es wirklich gesehen haben.<br />
Nach dem 15. Song „Goodbye cruel world“ stand die Mauer komplett und die Show ging für ca. 20 Minuten in die Pause.<br />
<img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3121/5825547350_21243d094e_m.jpg" alt="Roger Waters The Wall - 11-06-2011" width="240" height="180" align="left"  /><br />
<strong>Set 2:<br />
</strong>Der zweite Teil geht sehr ruhig los. Während der ersten Songs wird fast komplett auf eindringliche Projizierungen verzichtet und man sieht einfach nur die schlichte Mauer. Als „Nobody home“ beginnt, sitzt Waters auf einem Mauervorsprung gemütlich auf einem Sessel in einer  einfachen Wohnzimmerkulisse. Während des Songs „Vera“ sah man auf der Leinwand Bilder von Vera Lynn und Aufnahmen von Kindern, wie sie zum ersten Mal seit dem Krieg ihre Väter wiedersehen. Die Songs und Aufnahmen gehen alle nahtlos ineinander über.<br />
Und dann DER Song der Abends. „Comfortably Numb“. Die Stimmung im Publikum war auf einmal eine ganz andere, jeder wusste, dass jetzt dieser magische Song kommen würde. Roger Waters sang die ersten Zeilen und man wartete sehnlichst auf den Gilmour Part. Doch wie erwartet sang es nicht David Gilmour, sondern die Stimme war die von Robbie Wyckoff. Und das merkte man. Für mich hat der Song sehr viel von seinem Charme eingebüßt. Niemand, wirklich niemand ersetzt David Gilmour. Vor allem, wenn man das mit einer totalen Durchschnittsstimme versucht. Ich zitiere an dieser Stelle auch einfach mal <a href="http://www.robbiewyckoff.com/main/?page_id=18">robbiewyckoff.com</a>: <em>&#8220;Robbie has recorded and performed with an inimitable group of artists such as: Diana Ross, Barbara Streisand, Celine Dion, Natalie Cole, [...] &#8220;</em> Das sagt ja irgendwie schon alles. Van Morrison 1990 in Berlin &#8211; das war eine gute Wahl. Seine Stimme hat Charakter und genau das braucht der Song auch. Aber lassen wir das Thema einfach.<br />
Es war ja trotzdem irgendwie das Highlight des ganzen Konzerts. Vor allem liegt das aber auch an der grandiosen visuellen Umsetzung des Songs. Zum Ende hin steht Roger Waters vor der Mauer und schlägt mit beiden Fäusten gegen sie, bis sie mit einem faszinierenden Farbspiel explodiert und sich dann auf der Leinwand riesige Säulen erstrecken.<br />
Im Anschluss daran sah man Waters vor den bekannten marschierenden Hämmern. Über dem Publikum flog ein riesiges Schwein mit etlichen Parolen darauf. Unter anderem „Everything will be ok &#8211; just keep consuming“. Das Ganze hatte nun sehr viele Parallelen zu den Bildern, die man vom Zweiten Weltkrieg vor Augen hat. Auf der Leinwand sah man nun verschiedene Worte und Bilder, die Bezug auf den Konzern Apple nahmen. Das Bild von einem Schwein stand neben dem Wort „iLead“, Hunde neben dem Wort „iFollow“, politische Figuren wie George Bush oder Hitler sah man ebenfalls im Großformat. „iBelieve“ und „iPaint“ wurde ihnen zugeschrieben.<br />
Während  der letzten Songs gab es optisch auf der Mauer auch noch die Animationen von Gerald Scarfe, der als Künstler bei etlichen Pink Floyd Projekten mitwirkte und seine Animationen auch im „The Wall“ Film liefen.<br />
Als die Show zum Ende kommt, hört man Publikumsrufe, wie sie „Tear down the Wall“ schreien. Dann fällt die Mauer komplett in sich zusammen.<br />
<br />
<strong>Setlist:</strong><br />
Set 1:<br />
01.	In the Flesh?<br />
02.	The Thin Ice<br />
03.	Another Brick in the Wall Pt 1<br />
04.	The Happiest Days of our Lives<br />
05.	Another Brick in the Wall Pt 2<br />
06.	Mother<br />
07.	Goodbye Blue Sky<br />
08.	Empty Spaces<br />
09.	What shall we do now?<br />
10.	Young Lust<br />
11.	One of my turns<br />
12.	Don’t leave me now<br />
13.	Another Brick in the Wall Pt 3<br />
14.	The Last Few Bricks<br />
15.	Goodbye Cruel World<br />
<br />
ca. 20 Minuten Pause<br />
<br />
Set 2:<br />
16.	Hey You<br />
17.	Is there anybody out there?<br />
18.	Nobody Home<br />
19.	Vera<br />
20.	Bring the boys back home<br />
21.	Comfortably Numb<br />
22.	The Show must go on<br />
23.	In the Flesh<br />
24.	Run like hell<br />
25.	Waiting for worms<br />
26.	Stop<br />
27.	The Trial<br />
28.	Outside the Wall<br />
<br />
<strong>Fazit:</strong><br />
Wie schon gesagt, man muss es erlebt haben. Ich könnte hier noch stundenlang so weiter schreiben und das Ganze versuchen in Worte zu packen, was ich gesehen und erlebt habe. Aber das kann man gar nicht. So viele Eindrücke, es war unglaublich. Der Sound war perfekt, die Effekte grandios. Es war rundum ein beispielloses Ereignis.<br />
Ich finde den Vergleich der Bühne auch interessant, wenn man sich die Show in Berlin 1990 ansieht. Diese Wandlung, die Roger Waters betrieben und die Show in die heutige Zeit versetzt hat. Es hat genau die richtige Zeit abgewartet. 30 Jahre nachdem The Wall veröffentlicht wurde, ist es heute noch genau so aktuell wie damals. Und Roger Waters selbst war mindestens in genau so einer Topform wie das ganze Stück. Die Show ist wirklich etwas, das seinesgleichen sucht. Einfach nur Weltklasse.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5824991855/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2019/5824991855_a5dbf05b76_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5824991361/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3083/5824991361_bdef47b0b0_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5824991053/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3043/5824991053_c0b391a6a4_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825550048/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - 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The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825548730/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3340/5825548730_df200494b4_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5824989101/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2395/5824989101_23944c1ba9_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825548312/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3445/5825548312_a145cb81b5_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825548048/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3283/5825548048_6c0cf14cdd_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825547842/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2434/5825547842_71f0e10a5c_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825547610/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm6.static.flickr.com/5273/5825547610_27abaf68c7_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825547350/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3121/5825547350_21243d094e_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 11, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5824981701/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2043/5824981701_e0e56e9542_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825540724/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3425/5825540724_f1f2663b6c_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5825540588/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3233/5825540588_1e50af6a06_s.jpg" alt="Roger Waters - The Wall - May 10, 2011" width="75" height="75" /></a> </center></p>
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		<title>&#8220;Light and Love&#8221; &#8211; Santana live in Hamburg (23.10.2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 16:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Leicht verspätet jetzt auch hier endlich der Bericht zum Santana Konzert. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis! &#160; Stimmung: Da der Saal bestuhlt war, kam Stimmung erst nach einigen Songs auf. Am Anfang saßen alle noch sehr ruhig auf ihren Sitzplätzen. Und das, obwohl gleich die ersten Songs ja zu DEN Rock-Klassikern gehören. Aber wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leicht verspätet jetzt auch hier endlich der Bericht zum Santana Konzert. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1392/5109565303_1afb29b402.jpg" alt="Santana - 21-10-2010" width="240" height="180" align="left"  /><br />
<strong>Stimmung:<br />
</strong> Da der Saal bestuhlt war, kam Stimmung erst nach einigen Songs auf. Am Anfang saßen alle noch sehr ruhig auf ihren Sitzplätzen. Und das, obwohl gleich die ersten Songs ja zu DEN Rock-Klassikern gehören. Aber wie das immer so ist bei Konzerten, steigt die Stimmung ja bekanntlich erst mit der Zeit und steigendem Alkohol-Pegel.<br />
„Maria Maria“ (Titel 4) war dann der erste bekanntere Santana Song und da gaben sich dann die ersten Verrückten den heißen Rhythmen hin. Hier und da standen dann ein paar Leute zwischen der sitzenden Menge und versuchten sich zu den Latin-Rock Klängen zu bewegen. Sänger Andy Vargas versuchte das Publikum zu mehr Mitmachen zu bewegen, indem er immer „Hands in the air“ rief, das hatte allerdings zumindest bei dem Song noch eher weniger Erfolg.<br />
Beim darauffolgenden Lied „Foo Foo“ (Titel 5) hat das animieren etwas besser geklappt. „Stand up everybody and jump, jump, jump, &#8230;“ und die Leute standen wirklich so gut wie alle auf und tanzen und sprangen zu dem Song. Ab da an haben die meisten dann auch nur noch gestanden und getanzt und nur die wenigsten haben sich wieder hingesetzt.<br />
So ab dem 9./10. Song saßen die meisten dann wieder, allerdings nicht lange, denn  bei „Black Magic Woman“ (Titel 11) war eigentlich klar, dass dazu wirklich alle abgehen werden. Oye Como Va folgte dann darauf und da waren natürlich auch alle hellauf begeistert und haben mitgesungen.<br />
Sehr lustig fand ich auch, dass es anscheinend nicht nur Luft-Gitarren, sondern offensichtlich auch Luft-Schlageug und Luft-Conga gibt. Viele im Publikum trommelten wie verrückt auf irgendwelche imaginären Drums. Manche bevorzugten da Congas, andere hatten sogar imaginäre Drumsticks, mit denen sie auf die vor ihnen nicht existierenden Drums einschlugen. War wirklich nett mit anzusehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1190/5109561221_7ee47ab430_m.jpg" alt="Santana - 23-10-2010" width="240" height="180" align="right"  /><br />
<strong>Zum Konzertablauf:<br />
</strong>Der erste spezielle Moment war der, als er seine Frau vorstellte. Sie kam nur für den einen Song „Curazon Espinado“ (Titel 6) auf die Bühne. Er stellte sie vor, indem er sagte „You know what happens. I’m just minding my own business &#8230;(&#8230;) This is my fiancé Cindy Blackman on drums (&#8230;)!“ Dann kam halt das überwältigende Drum-Solo von ihr. Man stand da wirklich total baff da und hat ihr zugehört, wie sie so ein 5-8minütiges Solo abliefert. Und sie hat auf das Schlagzeug eingehämmert wie nichts gutes ;) War echt bemerkenswert.<br />
Danach hat sie wieder die Bühne verlassen und Dennis Chambers spielte weiter an den Drums. </p>
<p>Ganz besonders wurde es dann beim letzten Titel „Love Supreme“. Da holte er ganz weit aus, man könnte es schon fast predigen nennen. Die ganze Zeit sprach er mit dem Publikum, die Augen dabei geschlossen. Er sprach über Liebe, und was die alles bewirken kann. Im Hintergrund liefen dann Bilder von Persönlichkeiten, die er angesprochen hat: „Conditional love, that kind of love that heals &#8230; love that forgives, transform, the same love → John Lennon “Imagine”. Whats going on Marvin Gaye? (Bilder von ihnen auf dem Bildschirm) Only love can still believe in the principle, the foundation, the supreme essence of unconditional love.<br />
Many people feel that a relationship, special relationships, don’t last, they end up in divorce. Holy relationships, they last forever, cause holy relationship is saying ‘I love you the way you are. You don’t have to change form me.’ Holy relationship sees only who you are. Light and love. Holy relationships. As you can tell I’m in love. It feels wonderful to feel this high.”<br />
Dann redete er noch ein bisschen weiter darüber, wie wichtig Liebe und Zusammenhalt ist. „You know he catholic stuff.”<br />
“Where you and I can truly make a difference in this planet. Look in the mirror when you go home.Look in the mirror and say I am significant. I am meaningful. I matter. I can make a difference in the wold because I’m two things only: Light and love.”<br />
Er wiederholte dann immer wieder “Light and love, light and love, &#8230;“. </p>
<p>Weiter ging es dann mit dem Drum-Solo von Chambers. Der trommelte auch etliche Minuten wild drauf los. Mittendrin hörte er dann kurz auf, spielte nur mit der Hi-Hat, wischte sich den Schweiß von der Stirn, trank Wasser &#8230; ganz entspannt. Das Publikum hat das sehr belustigt und wartete nur darauf, dass er wieder anfing zu spielen. Aber Chambers fand’s lustiger, die Leute erstmal warten zu lassen, bis er weitermachte. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Setlist:<br />
01 Back in black (AC/DC Cover)<br />
02 Riders on the storm (The Doors Cover)<br />
03 Aye Aye Aye / Para los rumberos<br />
04 Maria Maria<br />
05 Foo Foo<br />
06 Curazon Espinado (Blackman solo)<br />
07 Jingo<br />
08 Soul Sacrifice<br />
09 Batuka / No one to depend on<br />
10 Can’t you hear me knocking<br />
11 Black Magic Woman<br />
12 Oye Como Va<br />
13 Evil Ways<br />
14 Love Supreme<br />
15 Sunshine of you love (Cream Cover)<br />
16 Smooth / Dame tu amor</p>
<p>Zugabe:<br />
17 Woodstock (drum solo)<br />
18 Into the night<br />
19 Love, Peace and Happiness / Freedom</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4090/5109558299_315b60e484_m.jpg" alt="Santana - 21-10-2010" width="240" height="180" align="left"  /><br />
<strong>Ablauf:</strong><br />
Los ging das Konzert mit dem ersten Cover aus seinem aktuellen Album „Guitar Heaven“. „Back in black“ von AC/DC, war natürlich allen bekannt. Danach, und für mich sehr überraschend so früh am Anfang „Riders on the storm“ von „The Doors“. Eigentlich sind beide Songs totale Stimmungsbringer, deshalb hätte ich mir die Songs eher in der zweiten Hälfte des Konzerts gewünscht, wo die Leute schon eher bereit sind, richtig mitzumachen. Deshalb hat bei den Songs und vor allem bei „Riders on the storm“ irgendwas gefehlt. Wobei vor allem der Doors-Titel sehr genial klang in der Interpretation von Santana. Nach dem dritten Titel hat Carlos<br />
Santana die Zuschauer dann auch begrüßt „Thank you so much. Thank you for your heart, your life, your joy. It’s such a beautiful evening.“ Und ich weiß nicht, ob man die Hamburger wirklich als etwas durchgeknallt empfindet. Auf dem Supertramp Konzert wurde ja auch schon gesagt, die Hamburger seien etwas „crazy“. Und auch Santana hält uns für ein wenig verrückt. Aber: „Crazy is good as long as it’s constructive and gentle“. </p>
<p>Mich hat etwas gewundert, dass so wenig Songs aus dem neuen Album gespielt wurden (insgesamt nur 4). Außerdem hab ich sehr auf „Whole lotta love“ gehofft, aber das haben sie leider nicht gespielt. </p>
<p>Die Band spielte insgesamt 2,5 Stunden ohne Pause. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: </strong><br />
Alles in allem war es ein sehr rundes Konzert. Was mich noch sehr gewundert hat, ist, dass gar nicht mal Carlos Santana im Vordergrund stand, sondern die Gruppe wirklich ein Ganzes war. Ich hätte eigentlich mehr damit gerechnet, dass vor allem auch die Gitarre eher im Mittelpunkt steht, aber das war gar nicht so. Ich würde sogar sagen, dass die Drums und Percussion mehr herausgekommen ist. Deshalb wär es vielleicht noch ganz gut gewesen, wenn Carlos Santana ein reines Gitarren-Solo gegeben hätte.  Generell war es aber ein super Zusammenspiel aller Instrumente.<br />
Die Bandmitglieder waren alle super in Form und man hat ihnen angesehen, dass sie richtig viel Spaß hatten auf der Bühne.<br />
War eine sehr tolle Mischung aus den Rhythmen des Latin Rock und den Klängen des Hard-Rock wie bei „Back in black“. </p>
<p>Und man hat einen offensichtlich sehr sehr verliebten Carlos Santana auf der Bühne gesehen &#8230; (ganz süß vor allem auch, wie er am Ende seine Verlobte über die Wange gestreichelt hat. Siehe Foto. Echt süß :) )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109558299/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101001"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4090/5109558299_315b60e484_s.jpg" alt="santana23101001" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109559573/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101002"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4125/5109559573_4da026ba71_s.jpg" alt="santana23101002" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109560355/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101006"><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1055/5109560355_69283dd206_s.jpg" alt="santana23101006" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5110159952/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101007"><img class="alignnone" 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height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109563621/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101019"><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1075/5109563621_32fb078951_s.jpg" alt="santana23101019" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5110163188/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101020"><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1123/5110163188_896992dde8_s.jpg" alt="santana23101020" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109563883/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101021"><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1431/5109563883_b7c0176d49_s.jpg" alt="santana23101021" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/letsdothetwist/5109563983/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="santana23101022"><img class="alignnone" 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		<title>Alice Cooper im Saturn Hamburg (Altstadt)</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wohl jeder weiß, macht Alice Cooper schon seit längerem Werbung für den Elektrofachmarkt Saturn. Nachdem er am Montag in Bonn ein Konzert spielte, schaute er am Dienstag beim Saturn in der Hamburger Altstadt vorbei, um seinen Fans eine Autogrammstunde zu widmen. Ich hatte vorher kaum gelesen, dass das überhaupt stattfindet und es eigentlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac04.jpg"><img src="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac04.jpg" alt="" title="ac04" width="533" height="400" class="alignnone size-full wp-image-323" /></a></center></p>
<p>Wie wohl jeder weiß, macht Alice Cooper schon seit längerem Werbung für den Elektrofachmarkt Saturn. Nachdem er am Montag in Bonn ein Konzert spielte, schaute er am Dienstag beim Saturn in der Hamburger Altstadt vorbei, um seinen Fans eine Autogrammstunde zu widmen. Ich hatte vorher kaum gelesen, dass das überhaupt stattfindet und es eigentlich nur durch Zufall erfahren.<br />
Beginn war 17Uhr, ich war mit Vaddi im Schlepptau etwa 17:20 so um den Dreh da. Wir haben Herrn Cooper vor drei Jahren schon live gesehen, als er zusammen mit Deep Purple tourte. Damals hatte er als alte Rockerlegende schon einen gewissen Eindruck hinterlassen, also wollten wir uns diese Chance auch nicht entgehen lassen, ihn mal fern von der Bühne zu sehen.<br />
Eigentlich hatte ich gar keine Erwartungen an die Autogrammstunde. Ich hatte keine Ahnung, wie viele Leute da wirklich sind oder wie das ganze ablaufen sollte. Deshalb war es auch nicht von so hoher Wichtigkeit, dass man da schon Stunden vor Beginn sich die Beine in den Bauch steht. Als wir dann zehn vor halb da waren und uns in Richtung CD-Abteilung bewegten, merkte man absolut nichts davon, dass Alice Cooper im Haus war. Eigentlich war es ein Besuch im Elektromarkt wie jeder andere auch. Als man dann oben angekommen war, sah man allerdings schon den kleinen Auflauf an Menschen, wo Alice Cooper sich auf einer kleinen Bühne platziert hatte. Schaute man nach rechts und dann auch hinter sich, konnte man die ellenlange Schlange von Leuten sehen, die sich für ein Autogramm angestellt hatten. Dass die Schlange SO lang war, damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet.<br />
Da wir keine Lust hatten uns da anzustellen, gingen wir einfach so nach vorne, um einen flüchtigen Blick von Alice zu erhaschen. Er schien sehr gut gelaunt, war ungeschminkt und machte einen sehr netten und freundlichen Eindruck. Bei den Leuten, die sich ein Autogramm holen wollten, waren die verschiedensten Charaktere bei. Von Rockern bis zu Kerlen (und auch Frauen), die wie die letzten Nerds aussahen, war alles dabei. Manche kamen mit Postern, die sie signieren lassen wollten, anderen reichte die normale Saturn-Autogrammkarte.<br />
Im Endeffekt hatten wir irgendwie keine Lust uns da stundenlang anzustellen. Uns hat es irgendwie gereicht, ihn einfach so zu sehen. Sensationsgeil ja, aber dann doch nicht so extrem, sich wegen einer Unterschrift so lange in einer Reihe hinzustellen. Ich hab paar Fotos gemacht und das wars auch schon.<br />
Ganz merkwürdig fand ich im übrigen, was Alice Cooper da getrunken hat!? Man kanns auf dem Bild leider nicht ganz so gut erkennen, aber lecker sieht es nicht gerade aus &#8230; </p>
<p>Alice Cooper ist dieses Jahr noch mit seiner Theatre Of Death Tour unterwegs, im November auch wieder in Deutschland. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Termine:</strong><br />
04. November: Porsche Arena, Stuttgart<br />
05. November: Bigbox, Kempten<br />
06. November: Zenith, München<br />
08. November: Max Schmeling Halle, Berlin<br />
09. November: Leipzig Arena, Leipzig,<br />
11. November: Jahrhunderthalle, Frankfurt<br />
12. November: Westfalenhalle, Dortmund<br />
13. November: VW Halle, Braunschweig<br />
15. November: Jako Arena, Bamberg<br />
Ticketpreise belaufen sich auf etwa 50 &#8211; 60€.<br />
Für knapp 350€ gibt es ein <a href="http://www.alicecooper.com/Store/Product.aspx?id=NT003820">VIP Ticket</a>, dass ein Meet&#038;Greet mit Alice Cooper beinhaltet, inkl. T-Shirt und Foto. So wie ich das verstanden habe, muss man zusätzlich dazu aber auch noch das eigentlich Konzertticket kaufen!? Also mit etwa 400€ dann das Komplettpaket. Schnäppchen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac01.jpg"><img src="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac01.jpg" alt="" title="ac01" width="280" height="373" class="alignnone size-full wp-image-323" /></a> <a href="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac02.jpg"><img src="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac02.jpg" alt="" title="ac02" width="280" height="373" class="alignnone size-full wp-image-323" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac03.jpg"><img src="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac03.jpg" alt="" title="ac03" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-323" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac05.jpg"><img src="http://www.may27.net/wp/wp-content/uploads/2010/06/ac05.jpg" alt="" title="ac05" width="300" height="400" class="alignnone size-full wp-image-324" /></a><br />
</center></p>
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		<title>Regina Spektor zuckersüß in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Spektor]]></category>

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		<description><![CDATA[Regina Spektor in Hamburg 06-07-2009 Gestern war ein schöner Tag! Nach einigen verpassten Deutschland Konzerten in den vergangenen Jahren sah ich Regina Spektor endlich zum ersten mal live auf der Bühne. Das Konzert fand im Grünspan statt, ein wie sich herausstellte relativ kleiner Club in St. Pauli, direkt in der Großen Freiheit. Einlass war 19 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regina Spektor in Hamburg 06-07-2009</strong><br />
<img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2527/3697572371_0e5b810e49_m.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="240" height="180" align="left"  /><br />
Gestern war ein schöner Tag! Nach einigen verpassten Deutschland Konzerten in den vergangenen Jahren sah ich Regina Spektor endlich zum ersten mal live auf der Bühne. Das Konzert fand im Grünspan statt, ein wie sich herausstellte relativ kleiner Club in St. Pauli, direkt in der Großen Freiheit.<br />
Einlass war 19 Uhr. Da ich eher keinen so großen Andrang erwartete und nicht all zu lange warten wollte, ging ich 15-30 Minuten später hin. Zu meinem Erstaunen waren um die Zeit jedoch schon die ersten Reihen vorne besetzt und der Saal füllte sich zusehends schnell. Überrascht war ich auch von der Absperrung, die aufgestellt war. Nichtmal damals beim Rilo Kiley Konzert in Berlin war eine aufgestellt worden und selbst da ließ sich das Publikum auch deutlich mehr Zeit, vor die Bühne zu gehen. Bei Mrs. Spektor wurde es aber schon bei der Vorband sichtlich &#8220;kuschliger&#8221; in der Menge und die Luft wurde heißer und heißer. Um für Erfrischung zu sorgen, schickte ich meine Begleitung los, um uns einen Orangensaft zu besorgen. Keine gute Idee! Pro Getränk &#8211; 20cl wohl gemerkt &#8211; bezahlte man im Grünspan 2,50Euro. Huiiii. Ein Bier gabs mit 30cl für ebenfalls 2,50Euro. Bei den Preisen wird einem ganz anders zu Mute und somit war die gedachte Erfrischung eher ein Ärgernis.<br />
Ansonsten hat mir der Club aber sehr gefallen. Kleine Clubs mag ich sowieso lieber und der Grünspan hatte auch einen sehr netten Flair, obwohl es im Laufe des Abends wirklich viiiieeeel zu heiß wurde. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2623/3698373652_9febeca17c_m.jpg" alt="Alin Coen - Hamburg, 7-06-2009" width="180" height="240" align="right"/>Fast pünktlich um 20 Uhr trat die Support-Künstlerin Alin Coen auf die Bühne. Ich erwartete eigentlich Reggie Watts, der Regina Spektor bereits einige Tage zuvor in Köln begleitete. Deshalb war ich eher erstaunt, diese junge Dame zu sehen. Sie begann ihren Auftritt mit einer herzlichen Begrüßung des Publikums und deutschsprachigen Liedern. Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan deutscher Musik, aber diese Künstlerin fand ich wirklich sehr gut! Vor allem weil sie mit ihrem Charme und ihrer offenen ehrlichen Art beim Publikum punkten konnte. Vor jedem Lied gab sie eine kleine Erklärung zum Song bzw. zum Liedtext ab, sodass man sich als Zuhörer sehr gut in die unbekannten Songs hineinversetzen konnte. Im Laufe ihres halbstündigen Auftritts spielte sie auch einige englischsprachige Lieder, was mir richtig gut gefiel. Ihr Musikstil ist typisch Singer-Songwriter. Also viel Gitarre, viel Text, viel Emotion. Mit ihrer Stimme klang jeder Song wie ein Gedicht. Zum Regina Spektor Publikum hat Alin Coen perfekt gepasst und mich jedenfalls in die richtige Stimmung für den Rest des Konzerts gebracht.<br />
Interessierte können sich auf ihrer <a href="http://www.alincoen.com/">offiziellen Website</a> umsehen. Dort gibt es neben Infos über die Künstlerin einen Link zu ihrer Myspace Seite, wo man sich einige Songs anhören kann. Da enspricht die Musik zwar nicht mehr ganz meinem Geschmack, aber live ist Alin Coen auf jeden Fall sehenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2434/3698375402_aeb804f3c3_m.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="240" height="180" align="left" />21:15, nach ganzen 45 Minuten Warterei (warum auch immer), betrat die bezaubernde Regina Spektor die Bühne. Als erstes fiel mir auf, wie klein und zierlich sie wirkte. Wie ein kleines Mädchen grinste sie unschuldig ins Publikum und begrüßte es. Sogleich setzte sie sich an ihr Piano und begann zu spielen. Zu meiner Verwunderung waren die ersten beiden Songs auch die meiner Meinung nach besten des neuen Albums &#8211; &#8220;The Calculation&#8221; und &#8220;Eet&#8221;. Zusammen mit dem dritten Titel &#8220;On the Radio&#8221; sorgten sie zwar gleich für eine tolle Stimmung, aber ich hätte sie mir doch lieber mittig gewünscht und eigentlich auch so erwartet.<br />
Weiter ging es mit etlichen neuen Songs und einer ausgelassenen Frau Spektor, die ständig mit dem Publikum rumwitzelte. Jeder Song war ein kleines Erlebnis und es machte Spaß, ihr beim Pianospielen zuzusehen. Ihr Stimme ist unverwechselbar und live noch schöner als auf Platte.<br />
Immer wieder brachte ein Roadie ihr neue Getränke und jedes mal machte sie ihre kleinen Witze darüber. &#8220;Good Day Annanas. Annanas. When I&#8217;m in Hamburg, I drink Good Day Annanas&#8221;. Dabei hielt sie die Verpackung wie in einem Werbespot ins Publikum und präsentierte die Ware. Mit ihrer sympathischen Art und ihrem Charme hätte ihr wohl jeder im Saal das Getränkt sofort abgekauft. Und das nicht nur wegen der Affenhitze und den überteuerten Preise an der Bar. Obwohl es sehr gemein von ihr war, der schwitzenden Menge soetwas leckeres vor Augen zu halten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2449/3697569639_890bee2244_m.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="180" height="240" align="right" />Nach 17 Songs verließ sie mit ihrer Band die Bühne, um danach vier weitere Zugaben zu spielen. Als erstes spielte sie Samson, der Song, auf den ich am meisten gewartet habe. Ich denke nicht nur mir wurde dabei warm ums Herz. Es ist schon ein Erlebnis, diesen Song live zu hören. Einfach nur wunderschön.<br />
Nach der sentimentalen Stimmung folgten Us, Fidelity und ein Country Song. Letzterer hat am Schluss nochmal für richtig Stimmung gesorgt, auch wenn sie &#8211; Madame Spektor und Band &#8211; ihn bisher nur sehr selten gespielt haben. Der Stilwechsel kam sehr gut an und passte ins abwechslungsreiche Programm des Abends. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein wirklich überaus gelungenes Konzert, das keine Wünsche übrig ließ. Regina Spektor ist und bleibt eine Ausnahmekünstlerin mit wahnsinnig viel Talent und Feingefühl, was ihre Musik betrifft. Von ihrem Charme mal ganz abgesehen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Setlist:</strong><br />
01. The Calculation<br />
02. Eet<br />
03. On the radio<br />
04. Machine<br />
05. One more time with feeling<br />
06. Laughing with<br />
07. Time is all around<br />
08. Folding Chair<br />
09. Blue Lips<br />
10. Bobbing for Apples<br />
11. That Time<br />
12. Apres Moi<br />
13. Poor Little Rich boy<br />
14. Human of the year<br />
15. Riot Gear<br />
16. Ghost of a corporate future<br />
17. Man of a thousand faces<br />
____</p>
<p>18. Samson<br />
19. Us<br />
20. Fidelity<br />
21. Love, you&#8217;re a whore</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Videos gibt&#8217;s übrigens <a href="http://jgblack.glomph.com/stuff/ReginaGruenspanVideos.html">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3698374132/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Alin Coen - Hamburg, 7-06-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2509/3698374132_b717a03acb_s.jpg" alt="Alin Coen - Hamburg, 7-06-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3698373652/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Alin Coen - Hamburg, 7-06-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2623/3698373652_9febeca17c_s.jpg" alt="Alin Coen - Hamburg, 7-06-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697572371/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2527/3697572371_0e5b810e49_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3698382318/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2467/3698382318_a7554645d8_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697569639/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2449/3697569639_890bee2244_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697566825/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2628/3697566825_ac69613d0f_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697565149/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3575/3697565149_f64b90bcf0_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3698375402/" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2434/3698375402_aeb804f3c3.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697561913/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3459/3697561913_132014cc05_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697560289/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2434/3697560289_a4bb2b65d7_s.jpg" alt="Regina Spektor - Hamburg, 07-6-2009" width="75" height="75" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3697568303/" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Gruenspan Hamburg"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3536/3697568303_214924a245_s.jpg" alt="Gruenspan Hamburg" width="75" height="75" /></a>  </center></p>
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		<title>Alice in Chains: Neues Album &amp; Tour</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ganzen 14 Jahren melden sich nun Alice in Chains mit einem neuem Album namens &#8220;Black Gives Way To Blues&#8221; zurück. Produzent des Albums, Grammy-Gewinner Nick Raskulinecz, arbeitete schon mit Künstlern und Bands wie Foo Fighters, Stone Sour, Velvet Revolver, Mondo Generator oder Marilyn Manson zusammen. Ihr letztes Selft-Titled Album erschien 1995, damals noch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ganzen 14 Jahren melden sich nun Alice in Chains mit einem neuem Album namens <strong>&#8220;Black Gives Way To Blues&#8221;</strong> zurück. Produzent des Albums, Grammy-Gewinner Nick Raskulinecz, arbeitete schon mit Künstlern und Bands wie Foo Fighters, Stone Sour, Velvet Revolver, Mondo Generator oder Marilyn Manson zusammen.<br />
Ihr letztes Selft-Titled Album erschien 1995, damals noch mit Sänger Layne Staley, der im April 2002 an einer Übderdosis Heroin und Kokain verstarb. Nach einigen Live-Auftritten in den vergangenen Jahren mit wechselnden Vocals ist nun William DuVall fester Bestandteil der Band.<br />
Die Veröffentlichung von &#8220;Black Gives Way To Blues&#8221; ist auf den <strong>29. September 2009</strong> angesetzt.<br />
Im August ist die Band bereits für drei Konzerte in Deutschland unterwegs:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>06.08.2009: Köln, Essigfabrik<br />
08.08.2009: Berlin, Columbiaclub<br />
10.08.2009: Hamburg, Grünspan</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie man sieht, spielen sie in kleinen Clubs, also kann man sich auf eine sehr gute Stimmung beim Konzert einstellen! Die Preise pro Ticket belaufen sich auf etwa 32Euro. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>May the 4th be with you</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 20:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drums of Death]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Peaches]]></category>

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		<description><![CDATA[PEACHES in Hamburg 04-05-2009 Fast drei Jahre nach meinem ersten Peaches Konzert in Los Angeles 2006 war dies nun endlich die nächste Gelegenheit, Miss Nisker mal wieder live zu sehen. Das Konzert fand im Übel &#38; Gefährlich statt, eine Location in der ich zum ersten Mal war. Der Club befindet sich direkt im alten Luftschutzbunker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PEACHES in Hamburg 04-05-2009</strong></p>
<p>Fast drei Jahre nach meinem ersten Peaches Konzert in Los Angeles 2006 war dies nun endlich die nächste Gelegenheit, Miss Nisker mal wieder live zu sehen. Das Konzert fand im Übel &amp; Gefährlich statt, eine Location in der ich zum ersten Mal war. Der Club befindet sich direkt im alten Luftschutzbunker Heiligengeistfeld inmitten von St. Pauli. Mit einem Fahrstuhl ging es hinauf in den vierten Stock wo sich der &#8220;eigentliche&#8221; Club, also Tanzfläche, Bühne, etc. befindet. Der ganze Ort und die Prozedur nach oben zu gelangen hat natürlich seinen eigenen Charme und ist wohl auch ziemlich einmalig. Die kleine Warteminute im Aufzug wurde noch durch ein Quiz des &#8220;Liftboys&#8221; etwas verkürzt, der den Leuten ein paar Fragen zu Peaches und dem neuen Album gestellt halt. Für Unterhaltung wurde also sogar dort schon gesorgt. Oben angekommen musste man auch nur etwa 30min warten bis die erste Vorband zu spielen begann.</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3388/3510138275_3a0b774457_m.jpg" alt="World Provider 04-5-2009 Hamburg" width="240" height="180" align="left" /> Die kanadische Band &#8220;The World Provider&#8221; war allerdings alles andere als unterhaltsam. Mit einer gewissen homoerotischen Ausstrahlung und Outfits im Krankenschweter-Charme versuchten sie vergeblich das Publikum für sich zu gewinnen. Die Musik hatte für mich einen sehr undefinierbaren Stil, wer interessiert ist, kann sich auf bspw. last.fm mal einige Songs zu Gemüte führen &#8211; was ich persönlich nicht empfehlen kann. Der komplette Auftritt war für mich sehr verstörend, was seinen traurigen Höhepunkt erlangte, als sich beide Künstler von ihren Krankenpfleger-Outfits trennten (sich quasi die Kleider vom Leib rissen) und dadrunter ein spaciger Disco-Fummel zum Vorschein kam. Vor allem der junge Herr machte einen sehr bizarren Eindruck auf mich, der sich aber zugegebener Maßen gut mit seinem Gesang ergänzte. Von seinem entblößten Nippel mal ganz abgesehen &#8230;. Nicht nur ich schien erleichtert, als er ihren letzten Song ankündigte. Rückblickend muss ich wohl sagen, dass es mitunter die schlechteste (Vor-)Band ist, die ich je live gesehen hab (und ich hab sogar schon Bosse gesehen &#8211; also das will was heißen!).</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3601/3510949908_88652fe932_m.jpg" alt="Drums of Death 04-5-2009 Hamburg" width="240" height="180" align="right" />Nach einer minimalen Umpaupause gings auch schon weiter mit Drums of Death, einem Londoner Künstler und quasi-DJ; in Zusammenhang mit Peaches vor allem durch sein <a href="http://this.bigstereo.net/2009/02/13/drums-of-death-peaches/">Peaches-Mixtape</a> bekannt. Eine seehr interessante Musikrichtung und live auf jeden Fall sehenswert! War wirklich positiv überrascht, vor allem da diese Art von Musik normaler Weise nicht wirklich meinen Geschmack trifft. Aber der Auftritt war wirklich genial und gut gemacht, eine willkommene Abwechslung zur vorherigen Band. Probehören kann man bekanntlich auf der <a href="http://www.myspace.com/drumsofdeath4eva">Drums of Death Myspace Seite</a>. Definitiv ein Klick wert!</p>
<p><img style="margin: 0px 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3565/3508716784_dc4ec23419_m.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="240" height="180" align="left" />Einige Zeit später betrat dann endlich Peaches die Bühne in einem Outfit, das entfernt wirklich an eine Frucht erinnerte &#8211; in pink. Eines von etwa insgesamt 8 Outfits, die sie an diesem Abend trug. Den Beginn machte sie gleich mit Songs vom neuen Album und mir kam es so vor, ale hätte sie generell mehr neue als alte Songs gespielt. Im Anbetracht der Setlist waren es aber genau 11 alte und 11 neue Songs. Fairer Ausgleich also. Damit spielte sie am Abend also fast das komplette Album durch. Leider nur fast, da gerade eines meiner Favoriten, nämlich &#8220;Billionaire&#8221;, auf der Setlist komplett fehlte. Schade.<br />
Dafür hat sie ihre bekannten Gassenhauer wie &#8220;Hit it hard&#8221;, &#8220;Shake yer dix&#8221; &#8220;Fuck the pain away&#8221; und &#8220;Lovertits&#8221; rausgehauen. Besonders gefreut hab ich mich auch über &#8220;Kick it&#8221;, welches live richtig genial ist. Gefehlt hat mir aber dann doch noch &#8220;Giv&#8217;er&#8221;, auf das ich mich schon ein wenig eingestellt und auf der Setlist vermutet hatte. Aber man kann ja nicht alles haben &#8230;<br />
Generell war die Situation etwas schwierig, weil man teilweise mit den neuen Songs ins kalte Wasser geschmissen wurde, bis auf bei denjenigen, die im Vorfeld bereits auf Peaches&#8217; Myspace Seite veröffentlich wurden. Wie gesagt, fast das komplette neue Album live durchzuspielen hab ich in der Form vorher auch noch nie auf einem Konzert erlebt. Grundsätzlich kann man aber wirklich absolut nicht meckern. Das Konzert war von der Songauswahl sehr rund und ließ eigentlich nichts zu wünschen übrig. Es war im Grunde eben doch ein Promo-Auftritt.</p>
<p>Peaches war wirklich sehr gut in Form und hat für ordentlich Stimmung gesorgt. Der ständige Outfit-Wechsel war vor allem sehr interessant und sehr typisch für sie. Nach aufblasbaren Penissen und ihren Radfahr-Künsten in L.A. war eigentlich auf alles gefasst, aber es blieb lediglich bei den provokanten Outfits. Und bei zwei Leuten die mit einer riesigen blonden Perrücke auf die Bühne kamen und leicht bekleidet anfingen dort rumzutanzen. Für Überraschungen war also gesorgt.<br />
Im Gegensatz zu Aussagen die ich vorher im Internet gelesen habe, Peaches sei etwas zurückhaltend oder gar unfreundlich zu ihrem Publikum, kann ich nur vom dem genauen Gegenteil reden. Sie ist mehrmals &#8220;gestagedived&#8221; (dummes Wort) und hat oft mit dem Publikum geredet. Von Zurückhaltung war da absolut keine Spur. Die Stimmung war klasse, auf sowie vor der Bühne.</p>
<p>Alles in allem ein super Konzert, das mit noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wenn Peaches das nächste mal hier in der Nähe ist, werd ich die Möglichkeit auf jeden Fall wieder wahrnehmen um sie zu sehen. Ihre Konzerte sind wirklich jedes mal ein Erlebnis!</p>
<p>Zum Schluss aber nochmal eine kleine negative Anmerkung: So wie ich das gesehen hab, konnte man am Merchandise Stand nicht einmal die CD kaufen!? Der 4. Mai war gleichzeitig VÖ von &#8220;I feel cream&#8221; und ich dachte, mir gleich die Platte vor Ort kaufen zu können. Aber da wurde ich sehr enttäuscht. Generell war der Merch seeeehr schwach. Im Vergleich dazu, was 2006 in den USA angeboten wurde, war die Auswahl in Hamburg wirklich lächerlich. Nur ein einziges Shirt!!!(!!). Wirklich sehr sehr schwach &#8230;.</p>
<p><strong>Die Setlist:</strong><br />
01. Show Stopper<br />
02. Trick or treat<br />
03. Hit it hard<br />
04. Operate<br />
05. Mud<br />
06. Serpentine<br />
07. Hot rod<br />
08. Shake yer dix<br />
09. Saskias guitar solo<br />
10. Lose you<br />
11. More<br />
12. Boys wanna be her<br />
13. Talk to me<br />
14. Set it off<br />
15. Kick it<br />
16. Rock&#8217;n'Roll<br />
17. Mommy complex<br />
18. Fuck the pain away<br />
____<br />
19. I feel cream<br />
20. Tombstone<br />
21. Lovertits<br />
____<br />
22. Take you on<br />
23. Relax</p>
<p><center><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508728680/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3368/3508728680_9e8d8d2aa4_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507916211/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3550/3507916211_beb5dd61a4_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507915553/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3351/3507915553_53547bfbfa_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508726428/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3315/3508726428_7748bec1bc_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508725932/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3348/3508725932_b85572b643_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508725502/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3378/3508725502_91baabc996_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507912893/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3340/3507912893_a5aed0c2e4_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507912307/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3417/3507912307_33ba7a1b7f_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507911749/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3645/3507911749_b92c0f7cc4_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508722922/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3658/3508722922_8731b8827f_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507910587/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3397/3507910587_7867566ac0_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507909883/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3157/3507909883_692a731e4d_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507909613/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3313/3507909613_4437e7f5a3_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507909333/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3600/3507909333_9e121292fc_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508720450/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3356/3508720450_f0eb35e939_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507908293/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3316/3507908293_c73ba3aeea_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508719136/"><img class="aligncenter" 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<a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3507904241/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3359/3507904241_4081e37e16_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508714928/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3356/3508714928_448b5d0e5e_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches 5-04-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3508714134/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3606/3508714134_8417dc1b46_s.jpg" alt="Peaches 5-04-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="World Provider 04-5-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3510138275/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3388/3510138275_3a0b774457_s.jpg" alt="World Provider 04-5-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="World Provider 04-5-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3510947346/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3610/3510947346_b6bc86bc2c_s.jpg" alt="World Provider 04-5-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Drums of Death 04-5-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3510139065/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3334/3510139065_73f5171407_s.jpg" alt="Drums of Death 04-5-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Drums of Death 04-5-2009 Hamburg" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3510949908/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3601/3510949908_88652fe932_s.jpg" alt="Drums of Death 04-5-2009 Hamburg" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Peaches Hamburg Setlist" href="http://www.flickr.com/photos/8200051@N02/3510950200/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3649/3510950200_c5bec64da6_s.jpg" alt="Peaches Hamburg Setlist" width="75" height="75" /></a></center></p>
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