Wie wohl jeder weiß, macht Alice Cooper schon seit längerem Werbung für den Elektrofachmarkt Saturn. Nachdem er am Montag in Bonn ein Konzert spielte, schaute er am Dienstag beim Saturn in der Hamburger Altstadt vorbei, um seinen Fans eine Autogrammstunde zu widmen. Ich hatte vorher kaum gelesen, dass das überhaupt stattfindet und es eigentlich nur durch Zufall erfahren.
Beginn war 17Uhr, ich war mit Vaddi im Schlepptau etwa 17:20 so um den Dreh da. Wir haben Herrn Cooper vor drei Jahren schon live gesehen, als er zusammen mit Deep Purple tourte. Damals hatte er als alte Rockerlegende schon einen gewissen Eindruck hinterlassen, also wollten wir uns diese Chance auch nicht entgehen lassen, ihn mal fern von der Bühne zu sehen.
Eigentlich hatte ich gar keine Erwartungen an die Autogrammstunde. Ich hatte keine Ahnung, wie viele Leute da wirklich sind oder wie das ganze ablaufen sollte. Deshalb war es auch nicht von so hoher Wichtigkeit, dass man da schon Stunden vor Beginn sich die Beine in den Bauch steht. Als wir dann zehn vor halb da waren und uns in Richtung CD-Abteilung bewegten, merkte man absolut nichts davon, dass Alice Cooper im Haus war. Eigentlich war es ein Besuch im Elektromarkt wie jeder andere auch. Als man dann oben angekommen war, sah man allerdings schon den kleinen Auflauf an Menschen, wo Alice Cooper sich auf einer kleinen Bühne platziert hatte. Schaute man nach rechts und dann auch hinter sich, konnte man die ellenlange Schlange von Leuten sehen, die sich für ein Autogramm angestellt hatten. Dass die Schlange SO lang war, damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet.
Da wir keine Lust hatten uns da anzustellen, gingen wir einfach so nach vorne, um einen flüchtigen Blick von Alice zu erhaschen. Er schien sehr gut gelaunt, war ungeschminkt und machte einen sehr netten und freundlichen Eindruck. Bei den Leuten, die sich ein Autogramm holen wollten, waren die verschiedensten Charaktere bei. Von Rockern bis zu Kerlen (und auch Frauen), die wie die letzten Nerds aussahen, war alles dabei. Manche kamen mit Postern, die sie signieren lassen wollten, anderen reichte die normale Saturn-Autogrammkarte.
Im Endeffekt hatten wir irgendwie keine Lust uns da stundenlang anzustellen. Uns hat es irgendwie gereicht, ihn einfach so zu sehen. Sensationsgeil ja, aber dann doch nicht so extrem, sich wegen einer Unterschrift so lange in einer Reihe hinzustellen. Ich hab paar Fotos gemacht und das wars auch schon.
Ganz merkwürdig fand ich im übrigen, was Alice Cooper da getrunken hat!? Man kanns auf dem Bild leider nicht ganz so gut erkennen, aber lecker sieht es nicht gerade aus …
Alice Cooper ist dieses Jahr noch mit seiner Theatre Of Death Tour unterwegs, im November auch wieder in Deutschland.
Die Termine:
04. November: Porsche Arena, Stuttgart
05. November: Bigbox, Kempten
06. November: Zenith, München
08. November: Max Schmeling Halle, Berlin
09. November: Leipzig Arena, Leipzig,
11. November: Jahrhunderthalle, Frankfurt
12. November: Westfalenhalle, Dortmund
13. November: VW Halle, Braunschweig
15. November: Jako Arena, Bamberg
Ticketpreise belaufen sich auf etwa 50 – 60€.
Für knapp 350€ gibt es ein VIP Ticket, dass ein Meet&Greet mit Alice Cooper beinhaltet, inkl. T-Shirt und Foto. So wie ich das verstanden habe, muss man zusätzlich dazu aber auch noch das eigentlich Konzertticket kaufen!? Also mit etwa 400€ dann das Komplettpaket. Schnäppchen!

