Archive | März, 2009

Nin|Ja 2009 EP Download

22 Mrz

ninja2009.comAuf der Seite ninja2009.com kann man sich seit einigen Tagen die EP “NINJA 2009″, ein Tour Sampler, gratis downloaden. Nach seinem 2008 veröffentlichten Album “The Slip” ist dies nun das zweite zum Download freigegebene Album von Trent Reznor. Alle Titel der EP sind exklusive und bisher unveröffentlichte Songs von Nine Inch Nails, Jane’s Addiction und Street Sweeper:

 

1. Jane’s Addiction – Chip Away
2. Nine Inch Nails – Not so pretty now
3. Street Sweeper – Clap for the Killers
4. Jane’s Addiction – Whores
5. Nine Inch Nails – Non-entity
6. Street Sweeper – Oath
Ein wenig peinlich berührt muss ich zugeben, vorher noch nichts von der Band Street Sweeper gehört zu haben. Meine kurze Recherche brachte aber gleich Licht ins Dunkel. Street Sweeper wurde schon 2006 gegründet undzwar von niemand geringerem als Rage Against the Machine- und Audioslave- Tom Morello (jetzt auch solo unterwegs als Nightwatchman) und Boots Riley von The Coup. Letzterer trat ebenfalls auf ausgewählten Konzerten in 2008 von Tom Morello aka Nightwatchman auf, um gemeinsam mit ihm ein paar Songs des Projektes Street Sweeper dem Publikum zu präsentieren.
Die beiden Street Sweeper Songs der Ninja EP haben auch einen leichten Touch von Rage Against the Machine und erinnerten mich sofort an die Band. Ich hätte aber wirklich nicht gedacht, dass Morello nach der Rage Against the Machine Reunion 2008 und seinem Solo Projekt Nightwatchman ein weiteres Projekt am Laufen hat. Aber da wurd ich eines besseren belehrt!
Die Jane’s Addiction Songs gefallen mir besonders gut und die Band hat nach ihrem 24-jährigen Bandstehen nicht annähernd an Qualität oder Klasse verloren. In alter Frische präsentieren sie die Songs und sie sind guuuut!
Nine Inch Nails steuern ebenfalls zwei Songs der EP bei. “Non-entity” mag einigen noch bekannt sein vom ReAct Now Music Relief zum Anlass des Hurricane Katrina im Jahr 2005. Dort präsentierte Reznor den Song sentimental auf dem Piano dem Publikum. Seitdem gehörte der Song aber auch zu der Setlist einiger NIN Konzerte. Auf der EP erscheint er nun in einer etwas veränderten Version, wobei mir die erste Fassung doch noch besser gefällt. “Not so pretty now” ist im gewohnten Nine Inch Nails Stil – nicht viel neues hier.

 

Alle drei Bands werden dieses Jahr touren, ob sie auch nach Deutschland kommen ist bisher ein Rätsel. Auf seinemTwitter Profil kündigte Trent Reznor noch weitere Konzerte an, die innerhalb der nächsten Woche bekanntgegeben werden. Ich hoffe jedenfalls seeeehr, dass Deutschland dabei sein wird. Mit dem Line-Up wäre das natürlich ein Traum.
Nine Inch Nails sind im Juni “solo” auch beim Hurricane und Southside Festival zu sehen.

Eagles of Death Metal Berlin (12-03-09)

16 Mrz

Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09 Eagles of Death Metal Berlin '09
Bin wieder zurück aus Berlin und hab eine unglaubliche Zeit beim Konzert gehabt! Alles war ein wenig stressig, wegen der Anreise und dem wirklich unglücklichen Wetter sowie einigen unfreundlichen Mitarbeitern im Huxley. Letztendlich hat aber doch noch alles super geklappt, wobei ich an dieser Stelle nochmals Janine danken muss, ohne die das alles im Endeffekt nicht so möglich gewesen wäre!
Einlass im Huxleys Neue Welt war 19:30 und etwa eine Stunde später fing auch die Vorband, Black Box Revelation, an zu spielen. Von denen bekam ich allerdings nur sehr wenig mit, da ich erst kurz vor Ende ihres Auftritts im Club war.
Als die Eagles anfingen zu spielen, hatte ich die große Ehre & Freude, das ganze aus der Backstage-Perspektive mitzuerleben. Während des ganzen Auftritts konnte ich neben der Bühne stehen und die Band hautnah erleben. Ein wirklich wahnsinnig tolles Erlebnis mal auf der anderen Seite des Bühnengrabens zu stehen.
Jesse Hughes ging es an diesem Abend nicht sonderlich gut, was er auf der Bühne allerdings gut verstecken konnte. Er gab wie immer alles und lies sich nichts anmerken. Man merkte aber, dass es nicht ihr bester Auftritt war. Verglichen mit dem Konzert 2008 in Hamburg war dies in Berlin schon sehr ruhig und unspektakulär. Generell sind die Eagles in kleinen Clubs aber auch besser als in größeren. Da ist allgemein die Stimmung viel besser und Band wie auch Publikum lassen sich einfach viel mehr gehen. Ich persönlich war auch überrascht von der Größe des Huxleys und hätte es mir doch ein wenig kleiner vorgestellt. Die Location war aber eigentlich angemessen und gefiel mir eigentlich ganz gut. Vor allem die Tribüne auf der entgegen gesetzten Seite der Bühne fand ich super, von da hat man wirklich eine tolle Sicht auf alles! Der Platz neben der Bühne ist aber doch ein ticken besser ;)
Generell war es aber alles in allem ein sehr gelungenes Konzert. Was einige verwundern wird: Es wurde zweimal “Cherry Cola” gespielt: Einmal Jesse als solo und nochmals mit der Band. Das gibt’s nicht oft, aber meiner Meinung nach nicht sonderlich schlimm (entgegen der Meinung anderer Fans, was man im Internet so liest).
Die Setlist sah wie folgt aus:
01 I Only Want You
02 Don’t Speak
03 Bad Dream Mama
04 Heart On
05 Now I’m A Fool
06 English Girl
07 Secret Plans
08 Already Died
09 Stuck In The Metal
10 Just Nineteen
11 Anything Cept The Truth
12 Whorehoppin’
13 Boys Bad News
14 Cherry Cola (Jesse solo)
15 I Like To Move In The Night (Jesse solo)
16 Midnight Creeper (Jesse solo)
17 Brown Sugar
18 Cherry Cola
19 WannaBe In L.A.
20 Kiss The Devil
21 Speaking In Tounges
Dem geschulten Auge fällt sofort auf, dass die Mehrzahl der Songs aus den beiden Vorgängeralben und nicht aus “Heart on” stammt. Gott sei Dank! Als kein großer Fan des neuen Albums war ich darüber sehr zufrieden und fand die Setlist so einfach klasse. Und Jesse hat mal wieder Midnight Creeper gespielt, welches ich live bisher nur sehr selten gehört habe.
Nach dem Konzert ging die ganze Truppe, trotz Jesses gesundheitlich angeschlagenem Zustand, noch ins White Trash um dort aufzulegen.

 

Ich hoffe, ich werde in Zukunft noch einmal die Gelegenheit haben, ein Konzert der Eagles backstage miterleben zu dürfen. Das ist einfach eine unglaubliche Erfahrung und wirklich einmalig! Obwohl das Konzert nach meinem Anscheinen dort viel schneller vorbeigeht, als würde man vor der Bühne in der Menge stehen.

Morgen Eagles of Death Metal (Berlin)

11 Mrz

Sooo Leute, morgen bin ich auf “großer” Reise nach Berlin! Die Eagles of Death Metal geben dort das letzte ihrer insgesamt vier Deutschlandkonzerte. Veranstaltungsort ist das Huxleys Neue Welt und iiiich stehe auf der Gästeliste! Mhwaah. Macht Euch also gefasst auf einen umfassenden Konzertbericht mit ganz vielen Fotos!
Das ganze wird spätestens Montag online sein.

Chris Cornell Midlife-Crisis

4 Mrz

chriscornell.deIhr kennt doch bestimmt alle Chris Cornell. Ihr wisst schon, der Typ von Soundgarden und Audioslave. Das Genie, aus dessen Feder “Black Hole Sun” oder “Like a Stone” stammen. Nunja, eben dieser scheint momentan nicht mehr derselbe zu sein.
Schon lange arbeitete er an seinem bereits dritten Soloalbum, das den Namen “Scream” trägt und am 10.März veröffentlicht wird. 2006 überraschte er uns bereits, als er den Song “You know my name” als Titelsong zu James Bond Casino Royale beisteuerte. Ungewohnt kommerziell der gute Mann.
Heute, im Jahre 2009, kommt es allerdings noch dicker. Schon vor einiger Zeit kündigte Cornell an, sein neues Album in Zusammenarbeit mit Timbaland zu produzieren. Timbaland … wir erinnern uns: derjenige, der momentan gehypt wird wie sonstwas und vor allem durch seine zahlreichen Produktionen im Bereich Hip Hop, R&B und Pop bekannt geworden ist.
Wer jetzt denkt, dass das eine musikalische Mischung des Teufels ist, hat absolut Recht!
Vor einiger Zeit veröffentlichte Cornell als kleinen Vorgeschmack zum neuen Album schonmal das Video zur ersten Single “Part of me” (siehe weiter unten). Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Zusammenarbeit mit Timbaland wusste, schaute ich mir das Video ziemlich verheißungsvoll an und wurde bitter enttäuscht. Schlechte Discobeats und ein Video, das verdächtig nach Britney Spears “Slave 4 U” aussieht. Der Song an sich hat ein ähnliches Niveau.
Den Tränen nah stand ich dann letztendlich, als ich mir den Text etwas genauer zu Gemüte führte:
“I said no that bitch ain’t a part of me, no that bitch ain’t a part of me”
“But I swear it never meant a thing
She was just a fling”

fling [coll.] = kurzes Liebesabenteuer; an dieser Stelle wunderbar gereimt auf “thing” …. wie kann man nur? Nicht nur, dass der Songtext mit Abstand der niveauloseste ist, den ich in letzter Zeit gelesen/gehört habe, er ist auch noch grauenvoll gereimt! Von dem Mann, der “Black Hole Sun” geschrieben hat! Byebye guter Geschmack.
Das Video erreicht dann seinen traurigen Höhepunkt, als Wladimir Klitschko und Wu-Tang Clan Rapper Method Man ihren grandiosen Auftritt haben. Dieses Video sprengt sämtliche Grenzen des guten Geschmacks und ist eine Beleidigung an alle Soundgarden und Audioslave Fans. Eine Sache, die wirklich nur schwer zu begreifen ist.

Aber genug vom Video … das Album ist an sich bestimmt gar nicht so schlecht! Oder? Vor kurzem stellte Cornell auf seiner feschen neuen (deutschen) Website ein Prelistening (u.a. präsentiert von MTV und bunte.de – WTF???) seines neuen Albums. Dort kann man jeden Song für mehr als eine Minute Probehören. Und eine Minute ist schon viel zu viel! Alle Tracks sind eine Mischung aus R&B meets Disco meets HipHop meets Altrocker in Midlife-Crisis.
Um mal Wikipedia zu zitieren,

Describing the album as a whole, Cornell compared it to Pink Floyd’s The Dark Side of the Moon and Queen’s A Night at the Opera, citing the psychedelic elements that Timbaland brought into the production.

HAHAHAHAHHAHAHA
ähm …
nein???
“Psychodelische Elemente, die Timbaland mit in die Produktion einfließen lies” – wahrscheinlich meint er damit Drogen.

 

 

Es ist vollbracht!

3 Mrz

Nach ewigem Ringen mit Worpress und mir selbst, hab ich es nach (anfangs) qualvollem Coding endlich geschafft meine Website wieder auf Vordermann zu bringen. May27.net ist zurück mit neuem Design, neuem Konzept und vielen neuen Ideen.
Ich habe lange überlegt, was ich mit der Domain anfangen soll. Ich wollte keinen simplen Blog, da mein Leben für sowas viel zu unspektakukär ist. Aaalso grübelte und grübelte ich und kam schließlich auf die Idee, ein Musikjournal zu schreiben, um meiner Musikbesessenheit nachzugehen. Allerdings tu ich dies nicht nur aus Selbstzweck, sondern werde euch künftig über Neuigkeiten, Skandale, oder was auch immer aus dem Musikbereich informieren. Natürlich mit kulturell wirklich wertvollen Kommentaren meinerseits. Und es wird mit Sicherheit Konzertberichte und CD Reviews geben. Da es auch mein privater Blog ist, werde ich (fast) nur über Musiker berichten, die auch mein Geschmack treffen. Tut mir leid, liebe Linkin Park Fans …
Die Seite steht noch gaaanz am Anfang und noch weiß ich nicht, in welche Richtung(en) sie sich in Zukunft noch entwickeln wird. Ihr dürft also gespannt sein!

Zum Design noch einige Worte: Wie erwähnt, dies ist mein erstes Layout in WordPress und läuft momentan noch in der Testphase. Sollten sich in nächster Zeit einige Fehler einschleichen, werde ich sie umgehend korrigieren. Von Zeit zu Zeit ändert sich das Layout mit wachsendem Inhalt natürlich auch.