NIN Berlin 30.6. - Enttäuschung hat einen Namen
Konzertberichte | 1. Juli 2009Nine Inch Nails in Berlin 30-06-2009
Nunja, was soll ich sagen … es war wie es war. Meine “Lieblingsstadt” Berlin, Klasse Konzert, nervige Fans, viel zu überteuerter Merch und ein Trent Reznor, der in ganzer Linie enttäuschte.
Aber mal alles von Anfang an. Aus Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, dass meine Besuche in Berlin immer in einer Tortur enden. Und so sollte es auch dieses mal sein. Nach zig Staus und ständigem Verfahren (ich hasse Berlin wirklich) war man dann 19:40 endlich an der Halle angekommen. Fix Karte eingelöst und reingestürmt. Überraschender Weise spielte die Vorband MEW bereits und ich musste mir erstmal den Weg bis in die vordersten Reihen bahnen. Will ja schließlich ordentliche Fotos schießen und langzeit Idol Reznor mal bisschen vom Nahen sehen. Das war anfangs gar nicht soo schwer, bis ich letztendlich in der vierten Reihe landete.
Die Supportband war. Naja. Vorband eben. Die Musik war sone Indie-Mischung und erinnerte mich ein wenig an Razorlight. Die Jungs aus Dänemark machten ihren Job ganz solide, aber Stimmung wollte nicht so richtig aufkommen. Eine Indie-Band vor ein Publikum zu stellen, dass NIN hört, grenzt auch schon ein wenig an Wahnsinn. Aber okay, es gab auch Leute im Publikum, die zu Rosenstolz Konzerten gehen …
Ich persönlich hätte mir von ganzem Herzen Alec Empire als Support gewünscht, der aber bald mit eigener Tour in Deutschland unterwegs ist und aus diesem Grund wohl nicht mit NIN durch Good ol’ Germany tourte.
Fast pünktlich kurz nach 21 Uhr kamen dann auch Nine Inch Nails auf die Bühne. Von der Musik her war es wirklich einmalig. Auf der Bühne wurde wirklich alles gegeben und die Setlist war durchweg grandios! Eine prima Mischung aus alten und neuen Songs. Je länger das Konzert ging, desto besser wurde die Stimmung auf der Bühne und die Band spielte sich richtig gut ein. Es wurde immer und immer besser. Gefreut hab ich mich vor allem über “Something I can never have”, “Non Entity” und “Hurt”, die vor allem für eine einmalige Stimmung im Publikum sorgten.
Das waren auch so ziemlich die einzigen Songs, bei denen es man als kleiner Mensch vorne aushalten konnte. Da wurde geboxt und geschubst was das Zeug hält. Rücksicht? Nööööö ….
Wunderbar fand ich auch die geschätzten 2m-Menschen in der ersten Reihe. Klasse, ihr ward mein absolutes Highlight auf dem Konzert! Wegen genau solchen Leuten könnte man einfach nur abkotzen. Vor allem wenn sie sich dazu auch noch wie auf Drogen bewegten, sodass man als kleines Mädchen dahinter nur noch schätzen konnte, wo auf der Bühne wer steht. Am besten ist es noch, wenn sie ihre ganzen 2m Freunde mitbringen, die auch ganz vorne dabei sein wollen und einen galant wegdrücken. So gerempelt wurde lange nicht mehr auf einem Konzert auf dem ich war. Das war die reinste Zumutung und ich bin wirklich enttäuscht von den Fans, die absolut keine Einsicht zeigten.
Ich habe schon oft erlebt, dass mich Leute netter Weise vorgelassen haben, wenns auch nur für ein paar Minuten war, sodass ich wenigstens ein paar ordentliche Fotos machen konnte. Oder zumindest ein bisschen Platz gemacht haben. Aber nicht bei diesem Konzert …
Gefrustet bin ich dann nach den ersten 5 Songs nach hinten abgehauen, weil es vorne beim besten Willen nicht auszuhalten war. So hab ich mir das ganze eigentlich nicht vorgestellt ….
Nach einer kleinen Erfrischung ging’s zum Merchandise Stand und da lauerte die nächste Enttäuschung: Shirts für 30Euro aufwärts. Girlies 35€ (seit wann sind Girlie Shirts teurer als Männershirts???) und dann nichtmal ein Shirt mit den Tourdaten. Die gabs nur für das starke Geschlecht. Prima, prima, prima!
Den Rest des Konzertes schaute ich mir dann von den billigen Plätzen aus an. War okay. Und wenigstens gabs dort keine schwitzenden Riesen, die einen die Ellenbogen in den Oberkörper pressten.
Die Lichtershow wurde im Laufe der zwei Stunden immer besser. Anfangs war ich leicht irritiert und dachte “mehr nicht?”, aber zum Schluss gabs dann doch noch Effekte vom feinsten. Die Akkustik war im Endeffekt auch gar nicht so schlecht, wie es im Vorhinein gesagt wurde. Generell war das Konzert an sich wirklich sehr sehr gut und wirklich erstklassig.
Als das Konzert pünktlich nach etwa zwei Stunden zu Ende war (ohne Zugabe und insgesamt 21 Songs), ging ich nach vorne um vielleicht wenigstens eine Setlist abzustauben. Aber die Security Leute gingen nur köpfschüttelnd an einem vorbei, bis man letztendlich einen Roadie sah, der die Setlists aufhob, zusammenknüllte und sie in den Gefilden der Bühne verschwinden ließ. Noch so ein positiver Eindruck. Da freuen sich die Fans über so viel Nettigkeit! Klasse.
Nur Minuten später wurde man dann wie Tiere von der Bühne weggescheucht, sodass die Halle aufgeräumt werden konnte.
Soooo ab nach draußen und zumindest noch versuchen, Mr. Reznor zu stalken, um vielleicht doch noch ein gutes Foto zu bekommen.
Es regnete leicht, aber was tut man nicht alles, um so einen großen Künstler mal real zu treffen … Die Security sagte zwar schon im vorhinein, dass das Management dafür sorgt, dass die Bands, bzw. insbesondere Trent Reznor, von der Halle sofort in den Bus gehen werden und keine Interaktion mit den Fans geplant ist. “Egaaal,” dachte man sich “der wird doch bestimmt nicht so ein Unmensch sein und einfach die Fans ignorieren!”. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt … Aber ooohhh doch, genau das tat er. Nach 40 Minuten kam der gute Mann aus der Halle raus, er wurde mit nem kleinen Shuttlebus abgeholt. Wir, ganze 4 Fans, die offenbare eine Bedrohung oder sonstwas darstellten, wurden bitter enttäuscht, als Mr. Reznor, uns keines Blickes würdigend, sofort in das Auto stieg und abfuhr. Welch grandioser Abtritt! Danke! So bleibt man natürlich gern im Gedächtnis der Fans. Als Künstler, der nichtmal für vier(!!!) im Regen wartende Fans hat. Da hat man sich ja mal wieder von der besten Seite gezeigt.
Sooo ganz viel Schlechtmalerei und »meine persönlichen Eindrücken« im Bericht, aber was soll ich sagen. Musikalisch war die Band erklassig, keine Frage. Aber bei so einer Bandmoral, dass man weder Setlists rausreicht, in alle Maßen überteuerten Merch vertreibt und dann nichtmal für weniger als eine Hand voll Fans nach dem Konzert Zeit hat … da fehlen mir absolut die Worte.
So sehr ich die Band und Reznor als Künstler liebe, bzw. geliebt habe, ich überlege es mir in Zukunft wirklich zweimal, wieder ein Konzert von ihnen zu besuchen. Wenn es überhaupt noch welche geben wird. Aber mal im Ernst, wer glaubt bitte wirklich daran, dass sie NIE wieder touren??
In jedem Fall: Winke Winke Nine Inch Nails!
Zu guter letzt wie immer die Setlist:
01. Somewhat Damaged
02. 1,000,000
03. Physical
04. March of the Pigs
05. Piggy
06. Head Down
07. Gave Up
08. Non-Entity
09. Burn
10. I’m Afraid Of Americans
11. Metal
12. Down In It
13. Heresy
14. Survivalism
15. Wish
16. The Big Come Down
17. Something I Can Never Have
18. The Downward Spiral
19. Hurt
20. The Hand That Feeds
21. Head Like A Hole
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Alice in Chains: Neues Album & Tour
Konzerte, Neuerscheinungen, News | 16. Juni 2009Nach ganzen 14 Jahren melden sich nun Alice in Chains mit einem neuem Album namens “Black Gives Way To Blues” zurück. Produzent des Albums, Grammy-Gewinner Nick Raskulinecz, arbeitete schon mit Künstlern und Bands wie Foo Fighters, Stone Sour, Velvet Revolver, Mondo Generator oder Marilyn Manson zusammen.
Ihr letztes Selft-Titled Album erschien 1995, damals noch mit Sänger Layne Staley, der im April 2002 an einer Übderdosis Heroin und Kokain verstarb. Nach einigen Live-Auftritten in den vergangenen Jahren mit wechselnden Vocals ist nun William DuVall fester Bestandteil der Band.
Die Veröffentlichung von “Black Gives Way To Blues” ist auf den 29. September 2009 angesetzt.
Im August ist die Band bereits für drei Konzerte in Deutschland unterwegs:
06.08.2009: Köln, Essigfabrik
08.08.2009: Berlin, Columbiaclub
10.08.2009: Hamburg, Grünspan
Wie man sieht, spielen sie in kleinen Clubs, also kann man sich auf eine sehr gute Stimmung beim Konzert einstellen! Die Preise pro Ticket belaufen sich auf etwa 32Euro.
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Nine Inch Nails Rücktritt von der Bühne!?
News | 15. Juni 2009Auf dem Bonnaroo Music Festival in Manchester, TN, USA vergangenes Wochenende (11.-14.06.09) machte NIN Gründer Trent Reznor die Ankündigung, der Festival Auftritt sei seine letzte Show in den USA gewesen. Vor ein paar Tagen erst beendete er die gemeinsame Tour mit Jane’s Addiction und Street Sweeper. “It just dawned on me that this is our last show ever in the United States [...] Don’t be sad. I’ll keep going. But I think I’m going to lose my … mind if I keep doing this, and I have to stop.”
Schon die Tatsache, dass die aktuelle Tour mit “Wave Goodbye” betitelt ist, lässt diese Entscheidung seitens Reznor nicht als allzu große Überraschung daherkommen. Zudem feiert Nine Inch Nails erstes Album “Pretty Hate Machine” in diesem Jahr sein 20. Jubiläum. Und ebenfalls wurde vor kurzem die Verlobung mit Freundin Mari Queen bekanntgegeben - genau das richtige Timing also!?
Die Band hat noch 33 Konzerte bis August in Europa und Asien vor sich (inkl. vier Deutschlandkonzerte). May27.net ist beim Auftritt in Berlin natürlich dabei!
Ob Trent Reznor sich nur eine Auszeit gönnt oder nie wieder touren wird, steht natürlich noch in den Sternen. Nach der Fragility Tour 1999-2000 blieb es 5 Jahre still um die Band, bis sie sich 2005 mit “With Teeth” zurückmeldeten.
Generell wird es in Zukunft eher still um den Kopf der Nine Inch Nails. Nicht nur seinen Rückzug von der Bühne kündigte er an, sondern entsagte sich auch noch jeglicher Social Networks - allen voran Twitter.
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Foo Fighters - Stairway to heaven
Kulthit der Woche | 15. Juni 2009Mal ein etwas anderer Kulthit. Die Interpretation der Foo Fighters des Led Zeppelin Songs “Stairway to heaven”.
Prädikat: sehenswert!
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Tori Amos - Neues Album & Tourdaten
Konzerte, Neuerscheinungen | 4. Juni 2009Am 15.Mai erschien bereits das neue Tori Amos Album “Abnormally Attracted to Sin” und nun sind auch die Deutschlandtermine ihrer aktuellen Tour bekannt gegeben.
14.9.2009: München, Circus Krone
27.9.2009: Hamburg, Laeiszhalle, Grosser Saal
28.9.2009: Düsseldorf, Tonhalle
5.10.2009: Frankfurt, Jahrhunderthalle
7.10.2009: Berlin, Tempodrom
Preislich liegen die Tickets zwischen 45 und 80 Euro, je nach Platz. Und vermutlich sind die besten Plätze bereits jetzt schon ausverkauft, erfahrungsgemäß geht das bei Tori Amos immer sehr schnell …
Wer im übrigen noch nicht ins neue Album reingehört hat, kann das auf ihrer offiziellen Myspace Seite tun. Dort gibt es alle Titel als 30-sekündiges Sample.
Mich persönlich haben die Tracks bisher nicht sonderlich angesprochen und ich nehme mal stark an, dass es nicht mein Lieblingsalbum von ihr werden wird - wobei “Little Earthquakes” auch schweeer zu toppen ist!
Ein Review zum Album wird’s hier also eher nicht zu lesen geben.
Wobei ich generell überhaupt mal eins schreiben sollte. Aber als kleiner Wink: Bald gibts ein Buch- & Filmtip!
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Black Lace - Agadoo
Kulthit der Woche | 31. Mai 2009“What’s a nice pineapple like you doing in a place like this?” - DER absolute Discokracher des britischen Pop-Duos Black Lace mit dem poetischen Titel “Agadoo” muss natürlich zum Kulthit der Woche gekürt werden. Zu dem Song braucht es keine vielen Worte … daher einfach nur mein Tip: “Do the Pineapple!”
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Sailor - A Glass of Champagne
Kulthit der Woche, Website | 24. Mai 2009Neue Kategorie: Ab sofort gibt’s jede Woche Sonntag den “Kulthit der Woche”! Ich werde Euch wöchentlich Titel vorstellen, die einen Zeitabschnitt der Musikgeschichte geprägt und ihn überlebt haben.
Angefangen wird mit dem Klassiker “A Glass of Champagne” der britischen Pop-Gruppe Sailor. Die 1973 gegründete Band feierte mit diesem Song einen ihrer größten Erfolge.
Ich habe ihn nach Eeeewigkeiten letztens mal wieder im Radio gehört und muss ihn natürlich mit Euch teilen. Im Video sieht man im übrigen auch das Nickelodeon, ein von den Mitgliedern der Band eigens entwickeltes Instrument, das wie zwei gegenüber gestellte Klaviere aussieht.
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May the 4th be with you
Konzertberichte | 7. Mai 2009PEACHES in Hamburg 04-05-2009
Fast drei Jahre nach meinem ersten Peaches Konzert in Los Angeles 2006 war dies nun endlich die nächste Gelegenheit, Miss Nisker mal wieder live zu sehen. Das Konzert fand im Übel & Gefährlich statt, eine Location in der ich zum ersten Mal war. Der Club befindet sich direkt im alten Luftschutzbunker Heiligengeistfeld inmitten von St. Pauli. Mit einem Fahrstuhl ging es hinauf in den vierten Stock wo sich der “eigentliche” Club, also Tanzfläche, Bühne, etc. befindet. Der ganze Ort und die Prozedur nach oben zu gelangen hat natürlich seinen eigenen Charme und ist wohl auch ziemlich einmalig. Die kleine Warteminute im Aufzug wurde noch durch ein Quiz des “Liftboys” etwas verkürzt, der den Leuten ein paar Fragen zu Peaches und dem neuen Album gestellt halt. Für Unterhaltung wurde also sogar dort schon gesorgt. Oben angekommen musste man auch nur etwa 30min warten bis die erste Vorband zu spielen begann.
Die kanadische Band “The World Provider” war allerdings alles andere als unterhaltsam. Mit einer gewissen homoerotischen Ausstrahlung und Outfits im Krankenschweter-Charme versuchten sie vergeblich das Publikum für sich zu gewinnen. Die Musik hatte für mich einen sehr undefinierbaren Stil, wer interessiert ist, kann sich auf bspw. last.fm mal einige Songs zu Gemüte führen - was ich persönlich nicht empfehlen kann. Der komplette Auftritt war für mich sehr verstörend, was seinen traurigen Höhepunkt erlangte, als sich beide Künstler von ihren Krankenpfleger-Outfits trennten (sich quasi die Kleider vom Leib rissen) und dadrunter ein spaciger Disco-Fummel zum Vorschein kam. Vor allem der junge Herr machte einen sehr bizarren Eindruck auf mich, der sich aber zugegebener Maßen gut mit seinem Gesang ergänzte. Von seinem entblößten Nippel mal ganz abgesehen …. Nicht nur ich schien erleichtert, als er ihren letzten Song ankündigte. Rückblickend muss ich wohl sagen, dass es mitunter die schlechteste (Vor-)Band ist, die ich je live gesehen hab (und ich hab sogar schon Bosse gesehen - also das will was heißen!).
Nach einer minimalen Umpaupause gings auch schon weiter mit Drums of Death, einem Londoner Künstler und quasi-DJ; in Zusammenhang mit Peaches vor allem durch sein Peaches-Mixtape bekannt. Eine seehr interessante Musikrichtung und live auf jeden Fall sehenswert! War wirklich positiv überrascht, vor allem da diese Art von Musik normaler Weise nicht wirklich meinen Geschmack trifft. Aber der Auftritt war wirklich genial und gut gemacht, eine willkommene Abwechslung zur vorherigen Band. Probehören kann man bekanntlich auf der Drums of Death Myspace Seite. Definitiv ein Klick wert!
Einige Zeit später betrat dann endlich Peaches die Bühne in einem Outfit, das entfernt wirklich an eine Frucht erinnerte - in pink. Eines von etwa insgesamt 8 Outfits, die sie an diesem Abend trug. Den Beginn machte sie gleich mit Songs vom neuen Album und mir kam es so vor, ale hätte sie generell mehr neue als alte Songs gespielt. Im Anbetracht der Setlist waren es aber genau 11 alte und 11 neue Songs. Fairer Ausgleich also. Damit spielte sie am Abend also fast das komplette Album durch. Leider nur fast, da gerade eines meiner Favoriten, nämlich “Billionaire”, auf der Setlist komplett fehlte. Schade.
Dafür hat sie ihre bekannten Gassenhauer wie “Hit it hard”, “Shake yer dix” “Fuck the pain away” und “Lovertits” rausgehauen. Besonders gefreut hab ich mich auch über “Kick it”, welches live richtig genial ist. Gefehlt hat mir aber dann doch noch “Giv’er”, auf das ich mich schon ein wenig eingestellt und auf der Setlist vermutet hatte. Aber man kann ja nicht alles haben …
Generell war die Situation etwas schwierig, weil man teilweise mit den neuen Songs ins kalte Wasser geschmissen wurde, bis auf bei denjenigen, die im Vorfeld bereits auf Peaches’ Myspace Seite veröffentlich wurden. Wie gesagt, fast das komplette neue Album live durchzuspielen hab ich in der Form vorher auch noch nie auf einem Konzert erlebt. Grundsätzlich kann man aber wirklich absolut nicht meckern. Das Konzert war von der Songauswahl sehr rund und ließ eigentlich nichts zu wünschen übrig. Es war im Grunde eben doch ein Promo-Auftritt.
Peaches war wirklich sehr gut in Form und hat für ordentlich Stimmung gesorgt. Der ständige Outfit-Wechsel war vor allem sehr interessant und sehr typisch für sie. Nach aufblasbaren Penissen und ihren Radfahr-Künsten in L.A. war eigentlich auf alles gefasst, aber es blieb lediglich bei den provokanten Outfits. Und bei zwei Leuten die mit einer riesigen blonden Perrücke auf die Bühne kamen und leicht bekleidet anfingen dort rumzutanzen. Für Überraschungen war also gesorgt.
Im Gegensatz zu Aussagen die ich vorher im Internet gelesen habe, Peaches sei etwas zurückhaltend oder gar unfreundlich zu ihrem Publikum, kann ich nur vom dem genauen Gegenteil reden. Sie ist mehrmals “gestagedived” (dummes Wort) und hat oft mit dem Publikum geredet. Von Zurückhaltung war da absolut keine Spur. Die Stimmung war klasse, auf sowie vor der Bühne.
Alles in allem ein super Konzert, das mit noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wenn Peaches das nächste mal hier in der Nähe ist, werd ich die Möglichkeit auf jeden Fall wieder wahrnehmen um sie zu sehen. Ihre Konzerte sind wirklich jedes mal ein Erlebnis!
Zum Schluss aber nochmal eine kleine negative Anmerkung: So wie ich das gesehen hab, konnte man am Merchandise Stand nicht einmal die CD kaufen!? Der 4. Mai war gleichzeitig VÖ von “I feel cream” und ich dachte, mir gleich die Platte vor Ort kaufen zu können. Aber da wurde ich sehr enttäuscht. Generell war der Merch seeeehr schwach. Im Vergleich dazu, was 2006 in den USA angeboten wurde, war die Auswahl in Hamburg wirklich lächerlich. Nur ein einziges Shirt!!!(!!). Wirklich sehr sehr schwach ….
Die Setlist:
01. Show Stopper
02. Trick or treat
03. Hit it hard
04. Operate
05. Mud
06. Serpentine
07. Hot rod
08. Shake yer dix
09. Saskias guitar solo
10. Lose you
11. More
12. Boys wanna be her
13. Talk to me
14. Set it off
15. Kick it
16. Rock’n'Roll
17. Mommy complex
18. Fuck the pain away
____
19. I feel cream
20. Tombstone
21. Lovertits
____
22. Take you on
23. Relax


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Konzertguide Juni 2009
Konzertguide | 5. Mai 2009Wie versprochen der Konzertguide für den kommenden Juni …
Deep Purple Dredg Jethro Tull Lynyrd Skynyrd Monster Magnet Nine Inch Nails Social Distortion ZZ Top
02. Juni Stuttgart - Freilichtbühne Killesberg
06. Juni Schwäbisch-Gmünd - Schießtalplatz
07. Juni Mainz - Zitadelle
08. Juni Hamburg – Große Freiheit 36
09. Juni Berlin – Huxleys Neue Welt München - Zenith
10. Juni Dortmund – Westfalenhalle (mit Status Quo)
11. Juni Bochum - Zeche Leipzig - Parkbühne
12. Juni Oberhof - Rennsteig Arena Aschaffenburg – Colos Saal Chemnitz - Wasserschloss Klaffenbach
13. Juni Magdeburg – Festung Markt Lindau - Club Vaudeville
14. Juni Rostock – IGA Parkbühne
15. Juni München - Zenith
16. Juni Würzburg -Posthallen Offenbach am Main - Stadthalle
17. Juni Karlsruhe - Substage Düsseldorf - Philipshalle
18. Juni
19. Juni Berlin - Zitadelle
21. Juni Aschaffenburg – Colos Saal
22. Juni Krefeld - Kulturfabrik
23. Juni Osnabrück - Rosenhof
25. Juni Datteln – Sportzentrum
26. Juni Hameln - Rattenfänger-Halle
27. Juni Osnabrück - Halle Gartlage
29. Juni Düsseldorf - Philipshalle
30. Juni Berlin – Arena Berlin
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Konzertguide Mai 2009
Konzertguide | 4. Mai 2009Für alle Konzertgänger unter Euch hier der Plan für den Mai. Juni wird Dienstag nachgereicht, da ich morgen beim Peaches Konzert in Hamburg bin! (Kleiner Hinweis: Der Guide umfasst jeweils nur die Bands, die ich als sehenswert erachte ;) )
AC/DC Juliette Lewis Lynyrd Skynyrd Metallica Peaches Pothead The Ting Tings ZZ Top
04. Mai Hamburg – Übel & Gefährlich Düsseldorf - Stahlwerk
06. Mai München - Olympiahalle
07. Mai Leipzig - Arena
09. Mai Stuttgart - Hanns-Martin-Schleyer-Halle Berlin – Astra Kulturhaus Köln – Live Music Hall
11. Mai Frankfurt - Festhalle
12. Mai Berlin – Kesselhaus Kulturbrauerei Hamburg – Color Line Arena
13. Mai Leipzig - Zentralstadion
15. Mai München - Olympiastadion
16. Mai Oberhausen - König-Pilsener Arena
17. Mai Gelsenkirchen – Veltins Arena Köln – Lanxess Arena
19. Mai Köln- RheinEnergieStadion
25. Mai Köln - Palladium
27. Mai Leipzig - Arena
29. Mai Berlin - Zitadelle
30. Mai Hamburg – Stadtpark Freilichtbühne
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Na toll ... Domian hat Sommerpause bis Ende August. Da leid ich drunter XD